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75-Jähriger lässt Trickbetrüger abblitzen

Teltow-Fläming: Polizeibericht vom 11. November 75-Jähriger lässt Trickbetrüger abblitzen

An der Stimme fiel es dem 75 Jahre alten Rangsdorfer auf: Der Mann am anderen Ende der Telefonleitung konnte nicht sein Sohn sein. Das hatte er aber behauptet und wollte gleichzeitig 50 000 Euro von seinem angeblichen Vater haben. Doch es war ein Trickbetrüger. Zu einer Geldübergabe kam es nicht mehr. Die Polizei warnt vor solchen miesen Machenschaften.

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Quelle: dpa

Rangsdorf: Senior entlarvt Trickbetrüger .  

Ein 75-jähriger Rangsdorfer hat am Donnerstagnachmittag einen Enkeltrickbetrüger abblitzen lassen. Der Betrüger, ein in akzentfreiem Deutsch sprechender Mann, hatte sich gegen 16.30 Uhr telefonisch bei dem Rentner als dessen Sohn ausgegeben und 50 000 Euro gefordert, da er in Geldsorgen stecke. Dem Senior fiel sofort auf, dass es nicht die Stimme seines Sohnes war und sprach den fremden Anrufer daraufhin an. Dieser gab nun an, dass er erkältet sei. Jetzt tat der 75-Jährige genau das Richtige, er gab dem Betrüger zu verstehen, dass er die Polizei bei der Geldübergabe dabei haben möchte. Der Betrüger beendete daraufhin sofort das Gespräch. Zu einer Geldübergabe kam es nicht mehr. Auch jetzt verhielt sich der Rentner genau richtig und rief seinen richtigen Sohn unter dessen altbekannter Telefonnummer an. Dabei bestätigte sich, was der 75-jährige schon geahnt hatte. Sein Sohn hatte ihn niemals angerufen oder um Geld gebeten.

Die Polizei warnt an dieser Stelle noch einmal, vor immer wieder vorkommenden Enkeltrickbetrügern, die solche oder ähnliche Maschen abziehen, um an das Geld der Leute zu kommen. Gehen sie niemals auf solche Geldforderungen ein und verständigen sie immer die Polizei.

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Jüterbog: Zigarettenautomat gesprengt

Kaum machte die Information von den gefassten Zigarettenautomaten-Sprengern die Runde, wurde dem Polizeiposten in Jüterbog ein weiterer Fall gemeldet. Bereits innerhalb der sieben Tage vorher wurde ein Automat vor einer Gaststätte in der Stadt mit Hilfe von Böllern aufgesprengt. Der beschädigte Automat wurde allerdings erst am Donnerstag entdeckt. Die Kriminalpolizei prüft nun, ob die am Dienstag festgenommenen Tatverdächtigen auch für diese Tat in Betracht kommen. Die Beamten stellten den zerstörten Automaten zur Spurensicherung sicher.

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Luckenwalde: Schlägerei vor der Tankstelle

Am frühen Freitagmorgen gegen 3 Uhr kam es auf einem Luckenwalder Tankstellengelände aus bisher unbekanntem Grund zu Streitigkeiten und Auseinandersetzungen zwischen fünf litauischen Insassen eines Kleintransporters. Dabei wurde ein 33-Jähriger von mehreren seiner Landsleute geschlagen und auch getreten. Der stark alkoholisierte Geschädigte erlitt Schwellungen im Gesicht. Er lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab und zeigte sich gegenüber den Beamten sehr unkooperativ. Die Polizei nahm einen 19-jährigen Tatverdächtigen in Gewahrsam. Auf Grund seiner starken Alkoholisierung wurde auch der 33-Jährige zum Schutz der eigenen Person in Gewahrsam genommen. Im Fahrzeug der Litauer fanden die Beamten eine Hündin und fünf Hundewelpen, die so nicht nach Deutschland hätten eingeführt werden dürfen. Die Jungtiere wurden sichergestellt und an einen Tierarzt übergeben. Das Veterinäramt eingeschalten.

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Zossen: Randalierer ziehen durchs Stadtgebiet

Eine Randalierer-Truppe ist offenbar in der Nacht von Donnerstag zu Freitag durch Zossen gezogen. Aus mehreren Straßen erreichte die Polizei Anzeigen wegen Sachbeschädigungen, die sich insgesamt auf mehrere tausend Euro summieren.
Zunächst hatte eine Zeugin gegen 21.45 Uhr gemeldet, dass drei offensichtlich alkoholisierte Personen in der Straße der Befreiung in der Bushaltestelle auf Höhe der Wendeschleife und des Netto-Marktes randalieren. Als die Polizeibeamten kurz darauf eintrafen, waren die Verdächtigen bereits verschwunden, hinterließen aber ein Bild der Verwüstung. Alle Scheiben der Bushaltestelle wurden zerstört. Der Schaden wird auf mindestens 1500 Euro geschätzt. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief erfolglos.
Kurz vor 22 Uhr meldete sich eine weitere Geschädigte aus der Gerichtsstraße. Die Frau hatte auf der Straße lautes Gebrüll gehört und sich nicht aus dem Haus getraut. Als die Polizei eintraf und die Dame zu ihrem Fahrzeug geleitete, zeigte sich dort, dass Unbekannte die Heckscheibe des Seat eingeschlagen hatten, der den Tag über in der Gerichtsstraße geparkt hatte. Von den Tätern fehlte auch in diesem Fall jede Spur. Schaden: mehrere hundert Euro.
Kurz vor 1 Uhr meldete sich dann ein Autobesitzer aus dem Zillebogen und teilte mit, dass an seinem Pkw eine Scheibe eingeschlagen wurde. Insgesamt stellten die Beamten danach im Zillebogen zwölf Autos fest, an denen jeweils eine Scheibe eingeschlagen worden war. Der Schaden summiert sich auf fast 10 000 Euro.
Die Polizei ermittelt in allen drei Fällen zum Verdacht der Sachbeschädigung. Auf Grund der räumlichen Nähe der Tatorte wird ein Zusammenhang zwischen den Taten geprüft. Die Kripo ermittelt und bittet um weitere Hinweise zu Taten und Tatverdächtigen unter der Telefonnummer 0 33 71/60 00.

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Mahlow: Einbruch in Einfamilienhaus

Unbekannte Täter gelangten am Donnerstag zwischen 7.30 und 20 Uhr in Mahlow durch ein Kellerfenster in ein Einfamilienhaus. Die Einbrecher durchwühlten die Räumlichkeiten und verließen den Tatort anschließend über ein Wohnzimmerfenster. Der genaue Schaden wird noch ermittelt.

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Blankenfelde: Einbrecher scheitern an Haustür

Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Blankenfelde wurde am Donnerstag gegen 21.15 Uhr durch einen lauten Knall geweckt. Unbekannte Täter versuchten die Hauseingangstür aufzuhebeln. Dies gelang jedoch nicht, in das Wohnhaus ist niemand vorgedrungen und es wurde nichts entwendet.

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Trebbin: Auto nach Unfall nicht mehr fahrbereit

Am Donnerstag gegen 16 Uhr kam es in Trebbin, an der Zufahrt zum Poko-Zentrallager (B101) zu einem Unfall. Ein Fahrzeugführer aus Berlin fuhr aufgrund von Unaufmerksamkeit auf einen Pkw mit TF-Kennzeichen auf. Dieses Auto war nicht mehr fahrbereit. Der Schaden wird auf 3000 Euro geschätzt. Eine Unfallanzeige wurde aufgenommen.

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Ludwigsfelde: Spiegel-Klatscher zwischen Lkw und Bus

Ein Bus aus Potsdam und ein Lkw aus der Stadt Bonn krachten mit ihren Außenspiegeln am Freitag gegen 7 Uhr auf der Großbeerener Landstraße in Ludwigsfelde zusammen. Beide Fahrzeugführer wurden verwarnt. Der Schaden wird auf 150 Euro geschätzt.

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Ludwigsfelde: Krad und Fahrräder aus Garage gestohlen

In der Zeit von Dienstagabend bis Donnerstag, 11 Uhr, drangen bislang unbekannte Einbrecher in der Albert-Schweitzer-Straße in Ludwigsfelde gewaltsam in eine Garage ein. Die Holztür wurde aufgehebelt. Aus der Garage ließen sie ein abgemeldetes Krad und zwei hochwertige Fahrräder mitgehen. Der Schaden wird auf 8700 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt.

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Luckenwalde: Zusammenstoß mit einem Reh

Am Freitag gegen 8 Uhr kam es auf der Straße Am Honigberg in Luckenwalde zu einem Unfall. Ein plötzlich aus dem Dickicht kommendes Reh stieß mit einem Auto zusammen. Der Fahrer leitete noch eine Vollbremsung ein, konnte jedoch die Kollision nicht verhindern. Das Fahrzeug blieb mit geringem Schaden fahrbereit, das Tier verendete am Unfallort.

Von MAZonline

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