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A10-Todesfahrer verweigert Aussage

Polizei ermittelt zur Unfallursache A10-Todesfahrer verweigert Aussage

Wie konnte es dazu kommen? Bei einem Horrorunfall auf der A10 sterben sechs Menschen, ein weiterer kämpft noch immer um sein Leben. Der einzige, der relatives Glück hatte, ist der Fahrer des verunglückten Kleintransporters. Doch der hüllt sich in Schweigen - und ist bereits wieder in seinem Heimatland Bulgarien. Die Polizei bemüht sich weiter, den Unfallhergang zu klären.

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Der schwere Unfall mit sechs Toten ereignete sich vergangenen Freitag.

Quelle: dpa

Potsdam. Der Fahrer des bulgarischen Kleintransporters, in dem bei einem schweren Verkehrsunfall am Freitag auf dem Berliner Ring sechs Menschen starben, hat bei der Polizei die Aussage verweigert . Er habe sich bei einer Vernehmung im Krankenhaus nicht zum Hergang des Unfalls auf der A10 äußern wollen, sagte Polizeisprecherin Bärbel Cotte-Weiß am Donnerstag.

Fahrer lag nicht im Koma

Zudem hätten sich Angaben vom Montag, wonach der 27 Jahre alte Fahrer schwer verletzt im Koma liege, als falsch erwiesen. "Wir gehen davon aus, dass es sich hier um ein Missverständnis gehandelt hat", sagte die Sprecherin.

Technisches Gutachten steht noch aus

Der Mann sei nach der Vernehmung bereits wieder zurück nach Bulgarien gereist und habe sich dort einen Anwalt genommen. Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls würden fortgesetzt. Der Bericht des Sachverständigen, der das Fahrzeug auf mögliche technische Fehler untersucht hatte, stehe noch aus. Erfahrungsgemäß werde dies noch einige Zeit dauern, sagte Cotte-Weiß.

Es ist Freitagnachmittag, als ein bulgarischer Kleintransporter mit acht Autoinsassen an einem Stauende auf einen Sattelzug auffährt. Der Aufprall ist heftig. Sechs Menschen sterben noch am Unfallort. Zwei weitere werden schwer verletzt. Nach dem Unfall war die A 10 stundenlang gesperrt.

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Die Toten in ihre Heimat überführt

Die sechs Toten seien am Donnerstag in ihre Heimat nach Bulgarien überführt worden, berichtete die Sprecherin weiter. Ein schwer verletzter 25 Jahre alter Insasse des Unfallfahrzeugs werde weiter in einem Berliner Unfallkrankenhaus behandelt.

Der Kleintransporter war am Freitagnachmittag an einem Stauende ungebremst in einen Sattelzug gerast. In dem Transporter starben drei Frauen im Alter von 15, 30 und 61 Jahren sowie drei Männer im Alter zwischen 18 und 36 Jahren - noch an der Unfallstelle. Die Reisegruppe war unterwegs von der bulgarischen Stadt Russe an der Donau nach Hamburg. dpa

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Nach dem Horrorcrash vom Freitag auf der A10 mit sechs Toten schwebt ein weiterer Insasse noch immer in Lebensgefahr. Der 25-Jährige, der schwere Kopfverletzungen und mehrere Knochenbrüche erlitten hat, liegt im künstlichen Koma. Wie es zu dem schweren Unfall kommen konnte, ist noch völlig offen. Am Montag könnte es Klarheit geben.

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