Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
A24: Mehrere Unfälle durch Drängler

OPR Polizeibericht vom 31. Juli 2016 A24: Mehrere Unfälle durch Drängler

Am Freitag kam es zwischen 10.45 und 19 Uhr auf der Autobahn 24 zwischen den Autobahndreiecken Havelland und Wittstock/Dosse zu sieben Verkehrsunfälle. Bei drei von diesen Unfällen kamen Menschen zu Schaden. In allen Fällen war zu geringer Sicherheitsabtstand auf der linken Spur die Unfallursache.

Voriger Artikel
Radlerin umgefahren
Nächster Artikel
Verbranntes Unfallopfer noch nicht identifiziert


Quelle: dpa

Neuruppin. Am Freitag kam um 11.20 Uhr kam es zunächst zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden auf der A 24 zwischen Herzsprung und Neuruppin. Ein 48 Jahre alter Peugeot-Fahrer hielt auf der linken Spur zu wenig Abstand zu einem VW-Transporter vor ihm. Als der VW bremsen musste, krachte der Peugeot in das Heck des Transporters. Schaden: rund 4000 Euro. Beide Autos blieben fahrbereit.

Unmittelbar nach diesem Verkehrsunfall ereignete sich nur wenige Meter vor dieser Unfallstelle ein Unfall mit Personenschaden. Diesmal hielt der 52 Jahre alte Fahrer eines VW-Transporters auf der linken Spur zu wenig Abstand zu dem Audi vor ihm ein und schob diesen gegen die Mittelschutzplanke. Danach berührte der Kleintransporter noch einen neben dem Audi fahrenden VW. Der 45 Jahre alte Audi Fahrer blieb unversehrt, ein bei ihm mitfahrendes zwölf Jahre altes Kind wurde bei dem Zusammenprall leicht verletzt und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. An allen drei beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden – insgesamt rund 8500 Euro. Der VW Transporter musste abgeschleppt werden. Die Fahrbahn in Richtung Berlin war eine halbe Stunde lang komplett gesperrt. Es bildete sich ein 15 Kilometer langer Stau.

Um 17:35 Uhr kam es dann zwischen Herzsprung und Neuruppin erneut zu einem Unfall mit Personenschaden. Diesmal hielt ein 44 Jahre alter Skoda-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen den Sicherheitsabstand nicht ein und fuhr auf einen Mercedes auf, als dieser bremsen musste. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes auf einen VW Polo geschoben. Der Skoda-Fahrer verletzte sich leicht und wurde vor Ort behandelt. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit. Gesamtsachschaden: rund 9000 Euro.

Kurz danach krachte noch eine 42 Jahre alte Frau mit ihrem VW Passat in den Skoda, der den Unfall verursacht hatte. Auch der VW Passat war nicht mehr fahrbereit. Schaden diesmal: rund 7000 Euro. Wieder war die Autobahn Richtung Berlin 30 Minuten gesperrt, wieder bildete sich ein 15 Kilometer langer Stau.

Fehrbellin: 77 Jähriger verursacht Auffahrunfall

Ein 77 Jahre alter Mercedes-Fahrer ist am Sonnabend um 12.50 Uhr auf der A 24 zwischen Kremmen und Fehrbellin in Fahrtrichtung Hamburg zu dichte auf einen Hyundai aufgefahren. Als der Hyundai bremsen musste, krachte es. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden wird auf 10 000 Euro geschätzt.

Linum: Fahrt ohne Führerschein endet an Raststätte

Ein 21 Jahre alter Autofahrer aus Polen ist am Sonnabend um 0.35 Uhr auf dem Gelände der Raststätte Linumer Bruch Nord von der Polizei angehalten und kontrolliert worden. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann wegen früherer Trunkenheitsfahrten keine Fahrerlaubnis mehr für das Gebiet der Bundesrepublik hat. Seine Fahrt war damit auf der Raststätte beendet.

Wittstock: Küche mit Hakenkreuzfahne „dekoriert“

Aus einem Küchenfenster im Wittstocker Waldring hing am Freitagabend eine Hakenkreuzfahne und eine weitere Flagge mit einem eisernen Kreuz. Das meldete gegen 22.50 Uhr eine Passantin der Polizei. Die Polizei beschlagnahmte die Fahnen im vierten Obergeschoss des Hauses. Gegen den bereits polizeibekannten 35 Jahre alten Wohnungsinhaber ermittelt nun der Staatsschutz.

Neuruppin: Flaschenwürfe in der Disco

In einer Discothek in Neuruppin kam es am Sonnabend früh zum Streit zwischen einer 26 Jahre alten Berlinerin und einem 19 Jahre alten Flüchtling aus Eritrea. Der 19-Jährige soll gegen 1.20 Uhr mehrere Personen beschimpft und dreimal mit einer Glasflasche nach der Berlinerin geworfen haben, ohne diese zu treffen. Mit einer Kunststoffflasche traf er die 26-Jährige schließlich, ohne sie zu verletzten. Der 19-Jährige erhielt einen Platzverweis und eine Anzeige.

Neuruppin: Streit mit betrunkenem Afrikaner

Ein stark betrunkener, 31 Jahre alter Asylbewerber aus Somalia soll am Samstag früh gegen 5.10 Uhr in der Neuruppiner Hermann-Matern-Straße einen Mann belästigt haben, der dort auf einer Parkbank saß. Es sei zum Streit gekommen, und der Somalier habe geschrien: „Ich komme aus Afrika und bringe euch den Krieg.“ Daraufhin rief eine 25 Jahre alte Frau die Polizei. Die Polizei nahm den Afrikaner in Gewahrsam.

Neuruppin: Bekifft und mit Schlagring in die Kontrolle

Unter Drogeneinfluss und mit einem Schlagring im Auto ist ein 20 Jahre Seat-Fahrer am Sonnabend früh um 1.10 Uhr auf dem Neuruppiner Babimost-Ring in eine Verkehrskontrolle geraten. Ein Test auf Cannabis verlief positiv. Der junge Mann musste sein Auto stehen lassen. Gegen ihn ermittelt nun die Polizei wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und gegen das Waffengesetz.

Fehrbellin: Zwei betrunkene Fahrradfahrer

Die Polizei erwischte am Sonnabend in Fehrbellin zwei stark betrunkene Fahrradfahrer. Gegen 11.35 Uhr fiel ein 51 Jahre alter Mann durch seine unsichere Fahrweise in der Ruppiner Straße auf. Ein Test ergab 2,49 Promille. Gegen 23:50 Uhr wurde am Bahndamm ein 42 Jahre alter Radfahrer kontrolliert. Er hatte eine Atemalkoholkonzentration von 1,85 Promille.

Neuruppin: Betrunkene am Steuer

Mit 2,49 Promille Alkohol im Blut war ein 39 Jahre alter Mitsubishi-Fahrer am Sonnabend in der Neuruppiner Fischbänkenstraße unterwegs, bis die Polizei ihn gegen 18.15 Uhr stoppte. Die Polizei nahm dem Mann den Führerschein ab und zeigte ihn an.

Am Sonntag früh gegen 02:45 Uhr war ein 25 Jahre alter Mann in der Neuruppiner Virchowstraße mit einem Kleinkraftrad und 2,16 PromilleAlkohol im Blut unterwegs. Er hatte außerdem keine Fahrerlaubnis. Auch ihn zogen die Beamten aus dem Verkehr.

Wusterhausen: Einbruch in Friseursalon

In einen Friseursalon in Wusterhausen sind Unbekannte eingebrochen. Durch ein Fenster waren die Diebe in das Geschäft eingedrungen. Sie stahlen Geld. Der Einbruch ereignete sich in der Nacht zu Sonnabend.

Kyritz: Autofahrer zahlt und wendet Haftstrafe ab

Bei einer Verkehrskontrolle der Polizei stellte sich in der Nacht zu Sonntag in Kyritz heraus, dass der gestoppte Autofahrer gesucht wird. Der 29 Jahre alte Mann konnte aber die noch ausstehende Geldstrafe in Höhe von 600 Euro bezahlen und somit eine Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen abwenden.

Kyritz: Eisenstange gegen den Kopf geschlagen

Zu einer heftigen Auseinandersetzung kam es am Sonntag gegen 4 Uhr in der Holzhausener Straße von Kyritz zwischen zwei Männern. Ein 30-Jähriger schlug laut Polizei einem 21-Jährigen mit der Hand in das Gesicht. Dieser habe sich daraufhin entfernt, um eine Eisenstange zu holen und schlug diese dann dem 30-Jährigen gegen den Kopf. Das Opfer erlitt eine Platzwunde. Die Auseinandersetzung entstand aus einer größeren Gruppe heraus.

Dreetz: Quad nicht versichert und ohne Fahrerlaubnis

Am Samstag gegen 21:30 Uhr kontrollierte die Polizei im Amselweg in Dretz einen Quad-Fahrer. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 42 Jahre alte Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Außerdem war das Quad nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen und nicht versichert.

Wittstock: Gegen geparktes Auto und eine Hauswand

Beim Einparken ist ein 65 Jahre alter Mann am Freitag gegen 12.45 Uhr in Wittstock am Markt mit seinem Nissan einen geparkten Nissan gestoßen und an einer Hauswand zum stehen gekommen. Der Mann war von den Pedalen abgerutscht. Schaden: rund 8000 Euro.

Von MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizei
3fbb03da-b232-11e6-a3c2-f8d8aa9dceb0
Die sechs Angeklagten im Prozess gegen Nauener Neonazi-Gruppe

Seit dem 24. November 2016 müssen sich vor dem Potsdamer Landgericht sechs Männer verantworten, denen vorgeworfen wird, Teil einer kriminellen Vereinigung gewesen zu sein und mehrere ausländerfeindliche Straftaten begangen zu haben. Drei der Männer sitzen in Untersuchungshaft. Als Kopf der Gruppe gilt NPD-Politiker Maik Schneider.

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?