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Afrikanischer Student in Cottbus attackiert

Ausländerfeindlicher Übergriff Afrikanischer Student in Cottbus attackiert

Erneut hat es einen Übergriff auf einen Ausländer gegeben. In Cottbus ist ein 31 Jahre alter Student aus Afrika an einer Straßenbahnhaltestelle attackiert worden. Der Angreifer hatte Alkohol konsumiert. Unbekannt ist er der Polizei auch nicht. Der Angriff reiht sich in eine ganze Serie ausländerfeindlicher Attacken ein.

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Erneuter Angriff auf einen Ausländer: In Cottbus wurde ein Student attackiert.

Quelle: dpa

Cottbus. Ein 31 Jahre alter Student aus Kamerun ist in Cottbus rassistisch beschimpft und geschlagen worden. Nach Polizeiangaben vom Montag griff ein 36 Jahre alter Mann den Afrikaner an einer Straßenbahnhaltestelle an. Nach einem heftigen Wortwechsel, prügelte der polizeibekannte Mann am Sonntagabend auf sein Opfer ein. Die alarmierte Polizei konnte den Angreifer fassen. Ein Alkoholtest ergab knapp 1,7 Promille. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Die Attacke auf den dunkelhäutigen Studenten reiht sich in eine ganze Serie von Angriffen in der letzten Zeit. Erst vor wenigen Tagen waren zwei Asylbewerber in Henningsdorf von einem 37-Jährigen mit einer Bierflasche verletzt worden. Anfangs wollte die Polizei keinen fremdenfeindlichen Hintergrund bestätigen. Nach der Befragung erster Zeugen äußerte sich der Umstand allerdings ganz anders. Demnach hatte der Täter nicht nur eine "latent" ausländerfeindliche Gesinnung, sondern unmittelbar vor der Tat seine beiden Opfer lauthals rassistisch beleidigt.

Angriffe und Anschläge in Serie

Zu ähnlicher Zeit gab es  zwei Angriffe auf Ausländer im Raum Frankfurt (Oder). Der Staatsschutz leitete gegen mehrere Männer Verfahren ein. Darunter ist ein 22-Jähriger, der einen Asylbewerber in Guben (Spree-Neiße) attackiert haben soll.

Für Entsetzen sorgte  ein Brandanschlag auf eine Asylbewerberfamilie in Brandenburg an der Havel. Ein bisher Unbekannter hatte zunächst den Türspion der Wohnungstür verklebt und dann eine Zeitung davor in Brand gesteckt - in der Wohnung schlief eine junge Mutter mit ihren Kindern. Sie wachte von dem beißenden Geruch auf, informierte ihren Mann. Schlimmere Schäden konnten so verhindert werden. Politiker zeigten sich traurig und gleichzeitig entrüstet. „Ich bin sehr traurig darüber, und sicherlich viele Brandenburgerinnen und Brandenburger mit mir auch, dass so etwas in unserer Stadt passiert. In dem Fall ist die Familie schon über drei Jahre in unserer Stadt. Umso schlimmer ist es, dass so etwas geschieht", so Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann.

Bundesweite Serie an Übergriffen auf Ausländer>>

Von MAZonline

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