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Als die Polizei auf eine dubiose Wohnung traf

Neuruppin Als die Polizei auf eine dubiose Wohnung traf

Laute Musik, zugehängte Scheiben und ein Ablaufschlauch aus dem Fenster: das kam der Polizeistreife in Neuruppin verdächtig vor. Die Beamten klingelten an der Tür – und der Mieter ließ sie rein. Dann zeigte sich, dass die Beamten mit ihrer Intuition offenbar richtig lagen.

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Quelle: dpa

Neuruppin. Während einer Verkehrskontrolle fiel den Beamten eine Wohnung in der Scharländerstraße auf. Aus der Wohnung drang laute Musik und sämtliche Fenster, welche zur Straßenseite zeigten, waren mit Vorhängen zugezogen. Aus einem angeklappten Fenster ragte ein Ablaufschlauch. Die Wohnung befand sich im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses und war von außen nicht einzusehen.

Süßlicher Geruch nach Cannabiskonsum

Da bei den Polizeibeamten der Verdacht aufkam, dass in der Wohnung eventuell Drogen angebaut werden könnten, nahmen sie Kontakt zu dem 37-jährigen Mieter auf. Der öffnete die Wohnung. Dabei nahmen sie einen süßlichen Geruch wahr, der darauf schließen ließ, dass der Mieter rauschgiftähnliche Substanzen konsumiert hat. Er gab den Konsum zu und zeigte den Beamten eine Dose mit geringen Anhaftungen von Betäubungsmitteln. Der 37-Jährige sagte, dass es sich bei der Substanz um Cannabis handelt und diese lediglich zum Eigenbedarf genutzt wird.

Einhandmesser, Luftdruck- und Softairwaffen

Auf dem Wohnzimmertisch sahen die Polizisten ein Einhandmesser mit einer feststellbaren 9,5 cm langen Klinge. Dieses wurde sichergestellt. Im Schlafzimmer lagerten mehrere Luftdruck- und Softairwaffen, die aber mit dem erforderlichen Prüfsiegel versehen waren, so dass sie in der Wohnung belassen werden konnten.

In der Wohnung fanden sie noch einen Teleskopschlagstock, zwei Macheten und Behältnisse mit rauschgiftähnlichen Anhaftungen. Auch diese Gegenstände wurden sichergestellt. Die Kripo ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz.

Von MAZonline

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