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Autobomben-Mord: 10.000 Euro Belohnung

Staatsanwaltschaft Berlin Autobomben-Mord: 10.000 Euro Belohnung

Dreieinhalb Monate nach dem Mordanschlag mit einer Bombe unter einem Auto in Berlin-Charlottenburg hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt. Das Geld wird für Hinweise gezahlt, die zur Aufklärung der Tat führen. Denn noch immer tappen die Ermittler im Dunkeln.

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Ein Bombenentschärfer der Polizei stellt am 15.03.2016 auf der Bismarckstraße in Berlin eine Tasche aus dem zerstörten Pkw sicher.

Quelle: dpa

Berlin. Dreieinhalb Monate nach dem Mordanschlag mit einer Bombe unter einem Auto in Berlin-Charlottenburg hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt. Das Geld wird für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, gezahlt. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit. Konkrete Hinweise auf die Täter haben die Ermittler bisher nicht.

Ehemaliger Drogenhändler getötet

Bei dem Bombenanschlag am 15. März wurde ein ehemaliger Drogenhändler getötet. Unter dem fahrenden Auto, in dem der 43-Jährige saß, explodierte in der Bismarckstraße an der Deutschen Oper ein Sprengsatz. Die Polizei vermutet, dass das Verbrechen mit Auseinandersetzungen im Bereich der organisierten Kriminalität zu tun hatte.

Weiter Zeugen gesucht

Die Ermittler suchen weiterhin nach Zeugen, die das Opfer, dessen Umfeld oder Freunde kannten. Die Polizei fragt auch: „Wer hat am Dienstag, dem 15. März, dem Tattag in der Zeit von ca. 7 Uhr bis ca. 8.55 Uhr, dem Tatzeitpunkt, in der Nähe des Tatortes Bismarckstraße 93 verdächtige Wahrnehmungen gemacht?“

Handy-Finder weiterhin als Zeuge gesucht

Außerdem sucht die Kripo noch immer nach einem Mann, der direkt nach der Explosion einem Polizisten ein gefundenes Handy gegeben hatte. Trotz mehrfacher Aufrufe meldete sich dieser Mann bisher nicht, wie ein Polizeisprecher sagte.

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Von dpa

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