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Autofahrer aufgepasst: Wildwechsel bei Kälte

Verstärkte Unfallgefahr Autofahrer aufgepasst: Wildwechsel bei Kälte

Die Zahl der Wildunfälle nimmt in diesen Tagen zu. Tiere gehen bei sinkenden Temperaturen vermehrt auf Nahrungssuche. Die Polizei empfiehlt, etwas mehr Zeit bei der Autofahrt einzuplanen, und langsamer zu fahren. Bei einer Gefahrenbremsung sollten Lenkrad gerade und fest gehalten und das Bremspedal durchgedrückt werden. Ausweichmanöver sind tabu.

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Die Zahl der Unfälle mit Wild steigt.

Quelle: dpa

Region. Die Zahl der Wildunfälle in den Kreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin hat in diesen Tagen rasant zugenommen. Eine Ursache dafür ist, dass Tiere bei sinkenden Temperaturen vermehrt auf Nahrungssuche gehen und dabei auch Straßen zwischen Feldern und Wäldern überqueren. Die Polizei rät, etwas mehr Zeit bei der Autofahrt einzuplanen und langsamer zu fahren. Bei einer Gefahrenbremsung sollten das Lenkrad gerade und fest gehalten und das Bremspedal durchgedrückt werden. Auf keinen Fall sollte versucht werden, Tieren mit abrupten Manövern auszuweichen. Einige Wildunfälle hat die Polizei am Freitag gemeldet. Menschen wurden zum Glück nicht verletzt.

Brügge: Nach Gefahrenbremsung am Baum

Der Unfall mit dem größten Sachschaden ereignete sich am Freitag um 10 Uhr auf der Straße von Brügge in Richtung Rohlsdorf. Der 51-jährige Chryslerfahrer bremste vor einem Reh. Dabei kam des Auto von der Fahrbahn ab und landete am Baum. Schaden: zirka 4000 Euro.

Sewekow: Verletztes Reh mit Dienstwaffe erschossen

Ein 59-jähriger VW-Fahrer konnte Donnerstag gegen 17.15 Uhr zwischen Sewekow und Berlinchen trotz Gefahrenbremsung den Zusammenstoß mit einem Reh nicht verhindern. Das verletzte Tier ist mit einem Schuss aus der Dienstwaffe von seinen Leiden erlöst worden.

Papenbruch: Polizist erlöst Reh von seinen Qualen

Ein 26-jähriger Skoda-Fahrer fuhr Donnerstag um 22.55 Uhr mit seinem Pkw auf der Landesstraße von Wittstock nach Papenbruch, als ein Reh von links nach rechts über die Straße rannte. Bei der Kollision entstand am Frontbereich des Fahrzeugs ein Schaden von 500 Euro. Das Reh wurde von einem Polizisten mit einem Schuss aus der Dienstwaffe von seinen Qualen erlöst.

Blandikow: Verletztes Reh verschwunden

Donnerstag um 21.40 Uhr fuhr ein 53-Jähriger mit seinem Renault auf der Landesstraße 145 gegen ein Reh. Der Mann war von Blumenthal in Richtung Blandikow unterwegs, als das Tier von rechts auf die Straße rannte. Schaden am Pkw: 400 Euro. Das Reh verschwand.

Stolpe: Reh am Unfallort gestorben

Ein Citroën-Fahrer fuhr Donnerstagmorgen auf der die Landesstraße 14 von Stolpe nach Kyritz und stieß auf Höhe Eichenweg mit einem Reh zusammen. Schaden: etwa 500 Euro. Das Tier erlag am Unfallort seinen Verletzungen.

Stüdenitz: Fuchs überfahren

Ein Fuchs wurde am Donnerstag um 6.50 Uhr auf der Landesstraße 141 etwa zwei Kilometer hinter der Ortslage Stüdenitz in Richtung Zernitz Bahnhof am Abzweig Stüdenitz überfahren. Sachschaden am Daimler des 38-jährigen Fahrers: 100 Euro.

Bad Wilsnack: 1000 Euro Schaden nach Unfall mit Reh

Eine Autofahrerin rammte mit ihrem Toyota am Donnerstag um 20.20 Uhr auf der Landesstraße 10 von Bad Wilsnack nach Legde auf der Hälfte der Strecke ein plötzlich querendes Reh. Am Pkw entstand Sachschaden von zirka 1000 Euro. Er blieb jedoch fahrbereit. Das Tier verendete vor Ort.

Von Dirk Klauke

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