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Automatenknacker scheitern – diesmal

Serie geht weiter Automatenknacker scheitern – diesmal

Die Serie von Sprengungen von Geldautomaten im Raum Brandenburg und Berlin reißt nicht ab. In der Nacht zu Donnerstag haben sich Automatenknacker in Berlin-Kladow zu schaffen gemacht – diesmal ohne Erfolg.

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Quelle: Christel Köster

Berlin. Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag versucht, den Geldautomaten einer Bank in Berlin-Kladow aufzubrechen. Sie scheiterten aber dabei, wie die Polizei mitteilte.

Während der Ermittlungen der Beamten wurde der Kladower Damm zwischen Runebergweg und Ritterfelddamm für knapp zwei Stunden gesperrt.

Wie die Täter vorgegangen sind, wird noch untersucht. Auch die Schadenshöhe ist noch unklar.

In Berlin und Brandenburg wird immer wieder versucht, Geldautomaten aufzubrechen oder aufzusprengen. Zuletzt gab es Angriffe auf Geldautomaten unter anderem in Berlin-Pankow, Kremmen (Oberhavel) und Friedersdorf bei Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald).

Teilweise richten die Sprengungen großen Schaden an. Anfang Juni 2015 war in Vehlefanz (Oberhavel) durch die Wucht der Explosion das Bankgebäude schwer beschädigt worden. In Petkus (Teltow-Fläming) jagten ebenfalls Panzerknacker einen Geldautomaten hoch. Das ganze Gebäude ging in Flammen auf.

Im vergangenen Jahr waren aber vor allem Banken im Süden Brandenburgs betroffen. So ist in Altdöbern (Oberspreewald-Lausitz) ist bei einer Automatensprengung ein Supermarkt mit abgebrannt, und in Groß-Leuthen (Dahme-Spreewald) ist eine Wand eingestürzt. Die Bank-Mitarbeiter fürchteten um ihre Sicherheit und haben sich mit einem offenen Brief an den brandenburgischen Innenminister gewandt.

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Von dpa und MAZonline

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