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Badeunfall Kleinmachnow: Zeugen gesucht!

Fahndung nach zwei Männern Badeunfall Kleinmachnow: Zeugen gesucht!

Was ist am Freitagabend im Freibad Kiebitzberge in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) wirklich geschehen? Fest steht, dass ein Mann leblos aus dem Wasser gezogen werden musste. Zuvor soll er von zwei Unbekannten bedrängt worden sein. Die Polizei sucht dringend diese beiden Männer, von denen Beschreibungen vorliegen, und weitere Zeugen.

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Freibad Kiebitzberge Kleinmachnow.

Quelle: Martin Steger

Kleinmachnow. Noch immer ist nicht genau geklärt, wie es am Freitagabend im Freibad Kiebitzberge in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) zu dem schweren Badeunfall kommen konnte, bei dem ein 29 Jahre alter Mann beinahe sein Leben verlor. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck zum Unfallhergang, ein konkreter Verdacht bestehe jedoch noch nicht, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Es werden weiter dringend Zeugen gesucht.

Insbesondere werden zwei Männer gesucht, die den 29-Jährigen mehrfach mit dem Kopf unter Wasser gedrückt haben sollen. Das haben die umfangreichen Erstermittlungen und Zeugenaussagen ergeben. Die Gesuchten sollen zuvor schon unangenehm aufgefallen sein. Sie sollen andere Badegäste belästigt haben.

Die zwei Männer wurden wie folgt beschrieben:

1. Person

ca. 180 cm groß
schlanke Figur
35-40 Jahre alt
blonde kurze Haare
leichter Bauchansatz
auf dem Nasenrücken „ Pickel“
bekleidet war der Mann mit einer gelben Badeshorts

2. Person

ca. 170 cm groß
ca. 30 Jahre alt
Glatze

Die Männer, die während der Reanimation des 29-Jährigen durch Rettungskräfte noch vor Ort gewesen sein sollen, flüchteten anschließend über einen Zaun. Nach Angaben des Aufsichtspersonals befanden sich am Freitagabend fast 4000 Badegäste im Bad.

Die Polizei fragt: Wer von den anwesenden Badegästen kann Hinweise zur Identität der beiden noch unbekannten Männern machen, die sich am Abend des 24. Juni 2016 im Freibad in Kleinmachnow aufgehalten haben? Wer hat das Untertauchen oder ähnliche Handlungen bemerkt?

Hinweise an die Polizeiinspektion Potsdam unter der Telefonnummer (0331) 5508 1224 .

Der 29-Jährige befindet sich seit dem Unglück vom Freitagabend zur Behandlung in einem Krankenhaus. Ob noch immer Lebensgefahr besteht, wollte die Polizei nicht sagen. Der Mann, ein slowakischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Deutschland, war am vergangenen Freitag gegen 18.40 Uhr leblos im Schwimmerbecken treibend entdeckt worden. Rettungsschwimmer zogen den Mann aus dem Wasser. Rettungskräften gelang es, den Mann zu reanimieren. Dass der Mann von Kindern geschubst worden sein soll, hat sich als nicht zutreffend erwiesen. Kinder wurden von der Polizei jedoch als Zeugen befragt.

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Von MAZonline

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