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Berlin: Polizei bekommt Elektroschock-Pistolen

Sicherheit Berlin: Polizei bekommt Elektroschock-Pistolen

In Berlin ist schon länger darüber diskutiert. Nun, kurz vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus, ist soweit: Die Polizisten in der Hauptstadt werden mit Elektroschockwaffen ausgestattet. Noch sind die Waffen nicht ausgeliefert, Kritik an ihnen gibt es aber bereits.

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Quelle: dpa

Berlin. Die Berliner Polizei soll mit Elektroschockwaffen, sogenannten Tasern, ausgestattet werden. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) habe Polizeipräsident Klaus Kandt angewiesen, die Einführung dieser Distanzwaffen zu organisieren, berichtet die „Berliner Zeitung“ (Dienstag) knapp drei Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin. Am Mittwoch will Henkel die Öffentlichkeit über das Vorhaben informieren, wie ein Senatssprecher am Dienstag der Deutschen-Presse-Agentur sagte.

Die Ausstattung der Berliner Polizei mit Tasern wird seit Jahren diskutiert. Während die CDU dafür ist, lehnen SPD, Grüne und Linke sie ab. Die Union erwartet von Elektroschockern eine bessere Abwehrmöglichkeit für Polizisten bei Angriffen. Die Grünen befürchten dagegen einen Missbrauch der Geräte durch Beamte und sprachen von Wahlkampf. Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) bewerten der Einsatz dieser Waffen zurückhaltend.

Dass über die Einführung der Elektroschock-Waffe diskutiert wurde, liegt auch an mehreren Vorfällen, in denen Polizisten zur Waffe greifen mussten, um Angreifer abzuwehren. Erst vergangene Woche hat in Berlin-Hellersdorf auf einen Angreifer geschossen und diesen schwer verletzt. Einige Fachleute sagen, dass solche Angriffe auch mit Tasern abgewehrt werden können. Taser sehen aus wie Pistolen. Wird mit ihnen geschossen, treffen den Angreifer Drähte, die mit Widerhaken versehen und mit der Pistole verbunden sind. Der Angreifer erleidet Stromschläge und wird handlungsunfähig.

Von dpa

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