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Unbekannter schießt auf Kita

Polizei durchsucht Burschenschaft Unbekannter schießt auf Kita

Eine Frau will ihr Kind aus der Kita abholen. Plötzlich hört sie ein pfeifendes Geräusch und einen Knall an der Hauswand. Was klingt wie im Film, passiert mitten in Berlin auf offener Straße: Jemand gibt einen Schuss auf die Kita ab. Die Spur führt in die Räume der Burschenschaft „Gothia“.

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Der Schuss kam aus einem Burschenschaftshaus.

Quelle: dpa

Berlin. Ein Unbekannter hat aus einem Burschenschaftshaus in Berlin-Zehlendorf auf eine Kita geschossen. Bei dem Zwischenfall am Freitagnachmittag sei niemand verletzt worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Eine 31-jährige Frau, die gerade ihr Kind abholen wollte, hatte demnach ein pfeifendes Geräusch und einen Knall an der Hauswand gehört und einen Mann bemerkt, der sich auf dem Balkon des gegenüber liegenden Hauses duckte und ins Innere verschwand. Die Polizei fand eine Plastikkugel, die wahrscheinlich aus einer Softairpistole abgefeuert wurde.

Polizei beschlagnahmt Waffen

Im Haus der Burschenschaft „Gothia“ trafen die Beamten auf drei Männer im Alter von 19 bis 26 Jahren. Sie bestritten, auf die Kita geschossen zu haben. Nach ihren Angaben hatte ein 22-jähriger Bekannter von ihnen kurz zuvor das Haus verlassen. Ein Richter ordnete die Durchsuchung der Räume an. Die Polizei beschlagnahmte drei Schreckschusswaffen und zwei Karabiner aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Eine kriminaltechnische Untersuchung solle nun zeigen, ob die Waffen funktionstüchtig sind. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Die Berliner Burschenschaft Gothia bezweifelte in einer Mitteilung, dass der Schuss auf die Kita von ihrem Haus aus abgegeben worden sei. Wie der Altherren-Vorstand weiter mitteilte, seien die beschlagnahmten Waffen zugelassen und entschärft gewesen. Die Gothia unterstütze die Ermittlungen der Polizei “vollumfänglich“.

Von MAZonline/dpa

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