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Betrunkener hängt über der Schranke

Abend in Neuruppin Betrunkener hängt über der Schranke

Das war wohl zuviel Alkohol. Ein betrunkener junger Mann hängt zunächst auf der Schranke an der Bilderbogenpassage, dann liegt er davor. Die Schranke ist kaputt. Helfen kann man dem Mann nur schwer, ein Gespräch kaum möglich und der Schlüssel zur Wohnung passt nicht. Ihm passt wiederum nicht, dass er mit auf die Wache muss. Das hat schmerzhafte Folgen.

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Betrunken auf der Schranke...

Quelle: Peter Geisler (Archiv)

Neuruppin. Mittwochabend in Neuruppin: Ein 33-jähriger Mann hat bis zum frühen Abend anscheinend schon so viel getrunken, dass er sich nicht mehr alleine auf den Beinen halten kann. Er sucht Halt an der Schranke am Parkplatz zur Bilderbogenpassage. Doch Standfestigkeit gibt ihm das nicht. Etwas später hängt er über der Barriere.

Schlaf vor der kaputten Schranke

Eine Passantin wird gegen 20:45 Uhr auf das Schauspiel aufmerksam und macht sich Sorgen um den Angetrunkenen. Sie ruft die Polizei. Die Beamten sind kurze Zeit später vor Ort. Ihnen bietet sich jetzt ein etwas anderes Bild. In der Zwischenzeit hat der junge Mann nämlich noch mal Kraft gesammelt und die Schranke verbogen. Er selbst liegt davor. Unfähig, sinnvoll auf die Fragen der Polizisten zu antworten.

Also nach Hause mit dem Mann – so jedenfalls der Plan der Polizisten. An der Wohnanschrift angekommen, ein gravierendes Problem. Der mitgeführte Türschlüssel passt nicht in das dazugehörige Schloss.

Ab in Gewahrsam ins Bett

Den Mann allein auf der Straße zu lassen, kommt nicht infrage. Er wird in Gewahrsam genommen, wo mit ihm ein Atemalkoholtest durchgeführt wird. Ergebnis: 2,7 Promille.

Nun aber ab ins Bett, pardon: Zelle. Aber damit ist der 33-Jährige gar nicht einverstanden. Er hämmert mit den Fäusten gegen die Zellentür. Dabei zieht er sich leichte Verletzungen an den Knöcheln zu. An der Zellentür bleiben Blutspritzer zurück.

Der Abend hat ein teures Nachspiel

Nicht nur, dass er wegen der beschädigten Schranke eine Anzeige erhält, die Gebühren für seinen Transport bezahlen muss, nein, er muss auch für die Zellenverunreinigung aufkommen

Zudem ergab eine Überprüfung des Mannes, dass er durch die Staatsanwaltschaft Chemnitz zur Feststellung des Aufenthaltsortes gesucht wird. Entsprechend wurde seine ladungsfähige Anschrift festgestellt und der Staatsanwaltschaft Chemnitz mitgeteilt, so die Polizei.

Von MAZonline

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