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Böller richten schon vor Silvester Schäden an

Silvester 2015/16 Böller richten schon vor Silvester Schäden an

Obwohl verboten, wird bereits vielerorts schon vor Silvester gezündelt. Polizei und Feuerwehr hatten einiges zu tun: In Potsdam wurde die Fassade der Bibliothek beschädigt, in Wittstock fing ein Kleidercontainer Feuer, in Spremberg gab es gleich mehrere Zwischenfälle. In Berlin löste eine verirrte Rakete sogar einen Brand in einer Wohnung aus.

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Feuerwerkskörper richteten schon vor dem Silvesterabend Schäden an.

Quelle: dpa

Potsdam. Viele Feuerwerks-Enthusiasten können den Silvesterabend offenbar gar nicht abwarten. Bereits seit Tagen knallt und heult es in Brandenburg und Berlin. Dabei dürfen Raketen und Böller erst an Silvester gezündet werden. Die Liste der Schäden, die die „Frühstarter“ anrichteten, ist lang.

Am Dosseteich in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) geriet am Dienstagabend ein Kleidercontainer in Brand. Ursache ist nach bisherigen Polizeiermittlungen eine Rakete. Die Freiwillige Feuerwehr löschte das Feuer. Der entstandene Sachschaden wird mit etwa 2000 Euro beziffert.

In der Potsdamer Straße in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) stand am Mittwochabend eine Hecke in Flammen – in der Nähe hatten Jugendlich mit Böllern um sich geworfen. Sechs Koniferen auf einer Länge von vier Metern brannten, die Feuerwehr löschte das Feuer.

Potsdam: Krad und Bibliothek beschädigt

Ein angetrunkener 44-Jähriger steht unterdessen im Verdacht, am Dienstagnachmittag die Fassade der Bibliothek im Potsdamer Wohngebiet Am Stern beschädigt zu haben. Zeugen haben beobachtet, wie durch nicht zugelassene Pyrotechnik Löcher in die Fassade gesprengt und das professionell gestaltete Graffitibild beschädigt wurden. Der 44-Jährige wurde in Tatortnähe angetroffen und pustete einen Atemalkoholwert von 0,53 Promille. Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Mehrere Jugendliche zwischen 14 und 15 Jahren wurden in der Potsdamer Konrad-Wolf-Allee aufgegriffen, nachdem ein Krad in einem Hinterhof in Brand geraten war. Nach Zeugenangaben hatten die jungen Leuten mit Blitzknallern geworfen. Einer der Zeugen rannte sofort zum Krad und konnte den Brand größtenteils mit Sand löschen. Durch das Feuer wurde auch die Fassade des Mehrfamilienhauses leicht beschädigt.

Mehrere Zwischenfälle in Spremberg

Mit Silvesterknallern haben Unbekannte am Dienstag einen Stromverteilerkasten in Spremberg (Spree-Neiße) erheblich beschädigt. Durch die Wucht der Explosion wurde auch eine Wand eines benachbarten Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen, wie die Polizei am Mittwoch berichtete. Der Sachschaden betrage rund 2000 Euro. Die Tat war am Dienstag bekanntgeworden. Ob die Stromversorgung in der Stadt betroffen war, war zunächst unklar. In Spremberg waren zudem eine Bushaltestelle und mehrere Briefkästen zerstört worden.

Wegen Silvestergeschossen nahm die Polizei am Dienstag ebenfalls in Spremberg einen 31-Jährigen vorübergehend in Gewahrsam. Der sturzbetrunkene Mann hatte um Mitternacht „Polenböller“ gezündet und aus dem Fenster geworfen, hieß es. Ein Alkoholtest bei dem der Polizei bekannten Mann ergab einen Wert von 4,25 Promille. Die Beamten forderten vorsorglich einen Rettungswagen an. Nach ärztlicher Untersuchung nahmen die Polizisten den Mann mit, um weitere Straftaten zu verhindern.

Junge Männer beschießen Polizei in Berlin

Auch in Berlin ereigneten sich mehrere Zwischenfälle. Bereits am Dienstag beschossen vier Männer im Bezirk Mitte einen Polizeiwagen mit Feuerwerk. Die Beamten konnten die Täter stellen.

Am Mittwoch kam ein 42-Jähriger in Berlin-Reinickendorf mit dem Schrecken davon. Eine Rakete hatte ein doppelt verglastes Fenster seiner Wohnung durchbrochen und die Gardinen in Brand gesetzt. Der Mann entdeckte das Feuer rechtzeitig und löschte es selbst.

Von MAZonline

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