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Bombenalarm am Potsdamer Hauptbahnhof

Entschärfungskommando: S-Bahn nach Berlin eingestellt Bombenalarm am Potsdamer Hauptbahnhof

Aufregung am Hauptbahnhof in Potsdam: Die Bundespolizei ist am späten Donnerstagabend einem Bombenverdacht in der S-Bahn nachgegangen. Anlass war ein verlassener Reisekoffer. Spezialisten vom Entschärfungskommando schätzten die Lage ein. Doch es gab Entwarnung. Der Zugverkehr in Richtung Berlin war lange eingestellt.

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Ein Entschärfer der Bundespolizei untersucht im Schutzanzug den verlassenen Reisekoffer in der S-Bahn am Potsdamer Hauptbahnhof.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Bombenverdacht am Potsdamer Hauptbahnhof: In der S-Bahn S 7 ist gegen 21.35 Uhr eine verdächtiger Reisekoffer bemerkt worden. Die Bundespolizei rückte an. Das Gepäckstück befand sich allein in einem Bahnabteil, wie die Bundespolizei aus Berlin auf MAZ-Nachfrage mitteilte. Sie riegelte das entsprechende Gleis umgehend ab und forderte ein Entschärfer-Kommando an. 

Die Spezialisten bewerteten die Gefahrenlage, rückten mit Spezialgerätschaften zur Untersuchung des Fundes an. Unter anderem befand sich ein spezieller Suchroboter in dem Entschärfer-Bus. Doch der kam gar nicht erst zum Einsatz. Genau um 23.58 Uhr gaben die Spezialisten Entwarnung: Keine Bombe, sondern ein ungefährliches Reisegepäck. Im Koffer haben sich übliche Utensilien wie Kleidungsstücke befunden. Jemand hatte seinen Koffer schlichtweg in der S-Bahn vergessen.

Die Spezialisten zur Bombenentschärfung sind mit einem Laster voller Spezialtechnik angerückt.

Quelle: Julian Stähle

Reisende in Richtung Berlin hatten einige Stunden Pech, sie konnten mit der S-Bahn nicht mehr in die Hauptstadt fahren. Von Berlin nach Potsdam fuhren die Züge jedoch weitgehend nach Plan. Grund für die Einschränkungen war das blockierte Gleis der S7.

Von MAZonline

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