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Bombenalarm in einer Tiefgarage in Mahlow

Sprengstoffexperten in Teltow-Fläming Bombenalarm in einer Tiefgarage in Mahlow

Ein verdächtiges Paket hat am Karfreitag in Mahlow einen Einsatz von Sprengstoff-Spezialisten der Polizei ausgelöst. Ein Mann hatte das Päckchen unter seinem Auto entdeckt und fürchtete, es sei eine Bombe. Die Behörden rückten mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an. Sechs Stunden später kam die Entwarnung und das Geheimnis des Paketes wurde gelüftet.

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Die Einfahrt zur Tiefgarage mit Bomenalarm.

Quelle: Julian Stähle

Mahlow. In einer Tiefgarage in der Goethestraße in Mahlow wurde am Karfreitag gegen 17 Uhr Bombenalarm ausgelöst. Ein 36-jähriger Autobesitzer hatte am Unterboden seines Fahrzeugs einen kastenförmigen, unbekannten Gegenstand entdeckt: Aus dem mit Klettband am Wagenboden befestigten Paket hingen mehrere Elektrokabel. Von außen war nicht erkennbar, um welche Art Gegenstand es sich handelte, eine Spreng- oder Brandvorrichtung war nicht auszuschließen.

Tor zu Einfahrt in die Mahlower Tiefgarage stand offen

Das Tor an der Einfahrt zur Tiefgarage war defekt und stand offen, daher gab es den Verdacht, dass sich ein Krimineller an dem Fahrzeug zu schaffen gemacht hatte. Der Fundort in der Garage eines Wohnhauses wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt, die Bewohner in Sicherheit gebracht. Sprengstoffexperten rückten an und das verdächtige Paket wurde von der Polizei untersucht. Gegen 23 Uhr gaben die Sprengstoffexperten dann Entwarnung. Die kriminaltechnische Untersuchung ergab, dass sich in dem Paket ein sogenannter GPS-Tracker befand und kein Sprengstoff.

Evakuierung des Wohnblocks war schon vorbereitet

Da der Einsatzort in einer Tiefgarage unterhalb dreier Wohnblöcke mit einer großen Anzahl von Wohnungen lag, waren umfangreiche Sicherungs- und Absperrmaßnahmen nötig. Auch eine mögliche Evakuierung von Wohnungen in den betroffenen Häusern war für den Fall eines Bombenfundes vorbereitet worden.

Einsatzberatung der Feuerwehr

Einsatzberatung der Feuerwehr.

Quelle: Christian Zielke

Im Falle einer Räumung hätte die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow die Hausbewohner in der Turnhalle in Dahlewitz untergebracht. Die Feuerwehren von Mahlow und Jühnsdorf hatten den Einsatzort abgesichert. 24 ehrenamtliche Helfer waren insgesamt im Einsatz.

Im März hatte in Berlin eine Bombe unter einem Auto einen 43-Jährigen getötet.


Von Christian Zielke

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