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Brandsätze an Bahnstrecke Berlin – Hannover

Versuchter Brandanschlag Brandsätze an Bahnstrecke Berlin – Hannover

In der Region Berlin-Brandenburg hat es erneut einen versuchten Anschlag auf die Bahn gegeben. Unbekannte haben am Stellwerk Staaken (Berlin-Spandau) an der Bahnstrecke Berlin – Hannover Brandsätze gelegt. Gezündet haben sie nicht.

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Anfang Februar wurden bei Dallgow-Döberitz Brandsätze entdeckt.

Quelle: Julian Stähle (Archiv)

Potsdam. An den Gleisen der Bahnstrecke zwischen Berlin und Hannover sind in der Nähe des Stellwerks Staaken am Stadtrand von Berlin Brandsätze entdeckt worden. Die brennbare Flüssigkeit in Plastikflaschen zündete nach Angaben der Bundespolizei in Potsdam vom Dienstag jedoch nicht.

Der Zugverkehr war laut Deutscher Bahn deshalb nicht beeinträchtigt. Fahrgäste waren nicht in Gefahr.

In den vergangenen Monaten kommt es in der Region Berlin-Brandenburg vermehrt zu Angriffen auf Bahnanlagen.

Erst in der Nacht zu Montag haben Unbekannte in Berlin-Buch Kabel der S-Bahn in Brand gesetzt.

Am 7. März war am nahegelegenen Bahnübergang in der Pichelswerder Straße in Berlin-Spandau ein Feuer in einem Kabelschacht gelegt worden. Zu dem Anschlag hatten sich im Internet eine linksextreme Gruppierung bekannt. Es gab Umleitungen im Regionalbahnverkehr sowie bei der Fernbahn Berlin-Hamburg. Ob der neue Vorfall mit diesem in Zusammenhang steht, wird geprüft.

Die gleichen Linksextremisten hatten auch Anfang Februar an den Gleisen der ICE-Strecke Berlin – Hannover bei Dallgow-Döberitz (Havelland) Brandsätze gelegt. Es ermittelt der Staatsschutz.

Von dpa

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