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Brennende Autos in Berlin Friedrichshain

Polizisten mit Steinen beworfen Brennende Autos in Berlin Friedrichshain

In der Rigaer Straße in Berlin Friedrichshain hat es in der Nacht zu Mittwoch erneut geknallt. Unbekannte haben drei Autos angezündet. Sie brannten völlig aus. Als die Einsatzkräfte gegen die Flammen ankämpften, wurden sie attackiert. Nun ermittelt der Staatsschutz.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Berlin. Erneut sind drei Autos in Berlin Friedrichshain abgefackelt worden. Sie sind komplett ausgebrannt. Bisher Unbekannte haben die Autos in der Rigaer Straße angezündet, unter anderem ein BMW. Während der Löscharbeiten wurden Polizeibeamte mit Steinen attackiert. Verletzt wurde dabei niemand.

Außerdem wurden am frühen Mittwochmorgen in der Rigaer Straße ein weiteres Auto, ein Motorroller, ein Baum und ein Straßenschild leicht beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Noch bis in die frühen Morgenstunden fuhren mehrere Hundertschaften durch den Kiez um weitere Brandanschläge und Angriffe zu verhindern.

Der Staatsschutz ermittelt nun. Noch ist nicht klar, ob die Anschläge von Linksautonomen ausgingen. Die Autos brannten jedoch unweit der Liebigstraße und ebenfalls unweit eines alternativen Wohnprojekts in der Rigaer Straße – wenige Meter entfernt von einem Gymnasium. 2011 die Liebigstraße 14, ein ehemals besetztes Haus und später alternatives Wohnprojekt, unter gewalttätigen Ausschreitungen und öffentlicher Aufmerksamkeit geräumt worden. Am 10. Juli 2015 kam es im Rahmen einer Aktionswoche gegen Kapitalismus und Gentrifizierung zu Ausschreitungen. Auch dort flogen Steine, mehrere Beamte wurden verletzt.

Ob der Anschlag auf die Autos ein Ausläufer der Proteste gegen die Bärgida-Demonstration ist, steht bisher nicht fest. Montagabend lauerten fünf vermummte Täter, vermutlich aus der linksextremen Szene, zwei Demonstranten des Berliner Pegida-Ablegers auf. Sie haben auf Mann und Frau eingeschlagen und unter anderem auch Pfefferspray eingesetzt.

Von MAZonline

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