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Buttersäurenanschlag auf soziales Institut

Potsdam: Polizeibericht vom 1. August Buttersäurenanschlag auf soziales Institut

+++ Babelsberg: Ein Anschlag auf eine Forschungseinrichtung beschäftigt jetzt den Staatsschutz +++ Brandenburger Vorstadt: Die Polizisten wollten eigentlich nur etwas klären, aber dann eskalierte der Einsatz komplett +++ Drewitz: Dieses Treffen hatte sich der Betrüger anders vorgestellt +++

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Rudolf-Breitscheid-Straße: Hoher Sachschaden und schrecklicher Gestank
Unbekannte Täter warfen am frühen Freitagmorgen eine Flasche mit einer bislang unbekannten Substanz durch die Fensterscheibe eines Institutes zur Sicherheitsforschung. Dabei wurde die Scheibe zerstört und ein undefinierbarer Geruch strömte aus der Flasche. Die Feuerwehr kam zum Einsatz und vermutet, dass es sich bei der Substanz um Buttersäure handelt.

Die Kriminaltechniker der Polizei sicherten die Spuren und lassen die Flüssigkeit vom Landeskriminalamt auswerten.

Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen in der Sache übernommen. Zum Motiv der oder des Täters liegen bislang keine Erkenntnisse vor.

Die Sachschadenssumme beträgt mehrere tausend Euro.

Die Polizei fragte: Wer kann Angaben zum Sacherhalt oder Hinweise auf die Identität des oder der Täter machen?

Hinweise zu den Tätern richten Sie bitte telefonisch an die Polizeiinspektion Potsdam unter 0331 5508-1224, online über www.polizei.brandenburg.de oder an jede andere Polizeidienststelle.
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Brandenburger Vorstadt: 
Polizisten fanden am Donnerstagnachmittag auf einem Hinterhof in der Zimmerstraße ein Motorrad, an dem ein gestohlenes Kennzeichen montiert war. Der Besitzer der Maschine hat keine Fahrerlaubnis und wurde kurz zuvor fahrend damit gesehen. Mit dem Tatvorwurf wollten die Beamten den 24-jährigen Potsdamer konfrontieren.

Kaum hatte der Mann die Tür geöffnet, da kam den Beamten auch schon ein Schwall mit Cannabis-Geruch aus der Wohnung entgegen. Noch bevor die Polizisten den Mann zur Rede stellen konnten, versuchte er die Tür zuzudrücken. Das verhinderte ein Beamter, woraufhin der 24-Jährige ihn schubsen und schlagen wollte. Das misslang und er wurde zur Verhinderung von weiteren Angriffen mit einfacher körperlicher Gewalt fixiert.

Weil er sich daraus trotz Androhung des Pfeffersprayeinsatzes befreite, mussten die Beamten dieses einsetzten. Bei dem Fluchtversuch stürzte er und wurde anschließend gefesselt. Sie brachten den Mann in ein angrenzendes Lokal, leisteten Erste Hilfe und spülten dem Gefesselten die Augen aus.
In der Wohnung befanden sich verschiedene Betäubungsmittel.
Neben der Anzeige des Widerstands, ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung.

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An der Parforceheide: Betrüger gestellt
Am Donnerstagvormittag wurde die Polizei von einer Anwohnerin der  gerufen. Die Frau gab an, dass ihr 79 jähriger Lebenspartner am Mittwoch in einer Bushaltestelle von einem unbekannten Betrüger angesprochen wurde.

Ein südländisch aussehende Mann schlug am Donnerstagvormittag einem 79-Jährigen ein scheinbar tolles Geschäft vor: wertvoller Schmuck zu einem besonders günstigen Preis! Der Mann war beeindruckt und ging auf das Geschäft ein. Zusammen fuhren sie zu einer Bank, der 79-Jährige hob Geld ab und kaufte den Schmuck für 50 Euro.

Anschließend wurde der neue Schmuckbesitzer nach Hause gefahren und der Verkäufer versprach, dass er am nächsten Tag mit neuem Schmuck wiederkäme. Dies tat er tatsächlich, aber das Treffen lief sicherlich anders ab als von dem Schmuckverkäufer erhofft.

Der Ehefrau des 79-Jährigen war die ganze Sache nämlich nicht geheuer gewesen. Sie hatte noch am Tag des ersten Schmuckkaufes die Polizei gerufen und über das bevorstehende Geschäft informiert.
Als der Schmuckkäufer dann wirklich auftauchte, griffen Zivilfahnder zu.

Der 31-jährige Serbe hatte keine Chance zur Flucht. Bei der Kontrolle fanden die Polizisten einen gestohlenen Ausweis. In seinem Pkw hatte der Mann zudem noch mehrere Rasierapparate, Fotoapparate und Besteckkästen gelagert. Allesamt sah neuwertig aus.

Woher die Gegenstände kommen, konnte vor Ort nicht geklärt werden. Die Polizisten stellten die im Fahrzeug gefundenen Gegenstände sicher. Gegen den Mann wird nun wegen Betrugs und Hehlerei ermittelt.

Die Polizei warnt insbesondere ältere Mitbürger davor, sich auf vermeintlich günstige Schmuck- oder Warenangebote unbekannter Personen einzulassen, bei denen die Echtheit oder die Herkunft in Frage steht.

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