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Das Gold genommen, aber kein Geld gegeben

Mann durchschaut Betrugsversuch Das Gold genommen, aber kein Geld gegeben

Beinahe wäre ein Autofahrer am Sonntag auf den sogenannten Autobahngold-Trick hereingefallen. Ein Unbekannter hatte ihn auf der A2 angehalten, seine Finanznot geklagt und ihm Gold gegen Geld geboten. Beide waren schon auf dem Weg zum Bankautomaten, als sich der Autofahrer doch noch eines Besseren besann.

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Quelle: Julian Stähle

Lehnin. Beinahe wäre ein Autofahrer am Sonntag auf den sogenannten Autobahngold-Trick hereingefallen, den Betrug aber in letzter Minute durchschaut.

Ein Unbekannter hatte den 65-Jährigen gegen Mittag auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Netzen und Lehnin überholt und ihn mit Warnblink per Handzeichen zum Anhalten bewogen.

Der Autofahrer war so freundlich und hielt an. Daraufhin klagte ihm der Fremde, der in einem Mercedes unterwegs war, sein Leid. Er sei in eine finanzielle Notlage geraten, weil er seine Papiere verloren habe und brauche dringend Bargeld, erklärte der südländisch aussehende Mann in gebrochenem Deutsch.

Er bat den Autofahrer um 200 Euro, dafür würde er ihm eine goldene Kette und ein goldenes Armband zur Sicherheit übergeben. Der 65-Jährige hatte aber nur 30 Euro dabei, die er dem Fremden im Tausch gegen das Gold gab.

Nun kam der Fremde mit der Idee, gemeinsam zum Bankautomaten nach Lehnin zu fahren, um die restlichen 170 Euro abzuheben. Darauf ließ sich der 65-Jährige zunächst ein, und beide setzten sich in ihren jeweiligen Autos Richtung Autobahnabfahrt in Bewegung.

Unterwegs jedoch kamen dem Autofahrer Bedenken. Statt an der Abfahrt die Autobahn zu verlassen, fuhr er weiter bis zum Autobahnpolizeirevier Michendorf und erstattete dort Anzeige wegen Betrugs.

Die Polizei stellte den vermeintlichen Goldschmuck, den der Mann von dem Betrüger erhalten hatte, sicher.

Von MAZonline

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