Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° Regen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
„Du bist scheiße“: Student aus Nigeria attackiert

Fremdenfeindlicher Vorfall in Cottbus „Du bist scheiße“: Student aus Nigeria attackiert

„Du bist scheiße“: Mit diesen Worten geht ein etwa 40 Jahre alter Mann in Cottbus auf zwei schwarze Männer zu, beschimpft den einen und sprüht ihm Pfefferspray ins Gesicht. Es ist ein aus Nigeria stammender Student der BTU Cottbus, der Opfer dieses fremdenfeindlichen Angriffes wurde.

Voriger Artikel
Sattelzug rutscht in den Graben
Nächster Artikel
Autofahrerin stirbt noch am Unfallort


Quelle: dpa

Cottbus. Ein 34 Jahre alter Mann aus Nigeria, der an der BTU Cottbus studiert, ist am Dienstagnachmittag in der Cottbuser Innenstadt fremdenfeindlich attackiert worden.

Der Nigerianer war mit einem Freund gegen 15.50 Uhr auf dem Berliner Platz unterwegs, als drei Männer auf sie zukamen. Der älteste der Männer beschimpfte den Nigerianer mit den Worten „Du bist scheiße“ und sprühte ihm dann Pfefferspray ins Gesicht. Danach flüchteten die Täter.

Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Verletzten, eine stationäre Behandlung machte sich nicht erforderlich.

Bei dem Täter soll es sich um einen 40 bis 45 Jahre alten Mann handeln. Er hat kurzes blondes Haar, Bartstoppeln am Kinn und ist etwa 1,70 bis 1,75m groß. Bekleidet war er mit einer knallroten Jacke und hellen Jeans.

Die beiden anderen Männer wurden auf etwa 20 bis 30 Jahre alt geschätzt. Einer der Beiden hat eine Glatze und trug eine schwarze Jacke. Er hatte eine Bierflasche in der Hand. Der Andere hat dunkles Haar, trug eine weiße Jacke und hatte eine Tasche bei sich. Alle drei Männer rochen nach Alkohol.

Der kriminalpolizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Passanten und weitere Zeugen, sich zu melden, Telefon (0355) 4937 1227 .

Von MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizei
69e0b352-0edb-11e7-a7bc-d64f50b695b9
Demo gegen Abschiebung in Neuruppin

Das Aktionsbündnis „Neuruppin bleibt bunt“ hatte zu einer Kundgebung gegen die Abschiebung von Flüchtlingen – insbesondere nach Afghanistan – aufgerufen. Über 100 Menschen versammelten sich auf dem Schulplatz.

Sollte der Flughafen Tegel auch nach Eröffnung des BER offen bleiben?