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Eiliger Auftrag vs. Gesundheit

Radfahrerin von Auto erfasst Eiliger Auftrag vs. Gesundheit

Beim Ausflug mit dem Fahrrad ist eine 75 Jahre alte Rentnerin aus Brandenburg/Havel beim Abbiegen von einem Taxi erfasst worden. Sie kam ins Krankenhaus. Doch statt der Frau behilflich zu sein, stieg der Fahrer aus, hinterließ sporadisch seine Daten und fuhr weiter. Der Unfall könnte nun - unabhängig von der Schuldfrage - Konsequenzen für den Fahrer haben.

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Brandenburg an der Havel. Als eine 75 Jahre alte Radfahrerin von der Ziegelstraße nach links in die Mühlentorstraße einfahren wollte, stieß sie in Brandenburg an der Havel mit einem von rechts kommenden Taxi zusammen. Soweit nichts ungewöhnlich, wenn auch tragisch, denn die Rentnerin stürzte und musste verletzt ins Krankenhaus.

Doch weniger legitim ist, dass der Taxifahrer lediglich kurz aus seinem Auto ausstieg, um nach dem Rechten zu sehen. Dann hinterließ er einen Zettel mit seinen Angaben und fuhr anschließend weiter. Seine Ausrede: Ein wichtiger Auftrag.

Normalerweise sei es gängig, dass Unfallbeteiligte inbesondere bei Unfällen, wo Menschen verletzt werden, am Ort des Geschehens verweilen, bis die Polizei eintrifft, heißt es von Seiten der Beamten. "Es ist nicht rechtens in diesem Fall einfach einen Zettel zu hinterlassen und seinen Weg fortzusetzen", sagt eine Polizeisprecherin gegenüber der MAZ. Da ist es auch unerheblich, wer die Schuld am Unfall trägt. Normalerweise gilt rechts vor links. Nun prüfen die Beamten, ob es besondere Umstände gab.

Der Taxifahrer muss sich in Kürze zum Vorfall äußern, dann wird der Sachverhalt genau geprüft.

MAZonline

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