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Enkeltrick-Ganoven fliegen auf

Polizeibericht für Potsdam am 29. Mai 2016 Enkeltrick-Ganoven fliegen auf

Sie versuchen es einfach immer und immer wieder: Enkeltrick-Betrüger haben in Potsdam und im Umland erneut ihre Telefonrunde gestartet. Sie rufen bei Senioren an, geben sich als Verwandte in einer Notlage aus und bitten um sehr viel Geld. Die Polizei mahnt zu erhöhter Aufmerksamkeit, denn erst am Wochenende ist die Masche zwei Mal aufgeflogen.

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Kradfahrer stürzt bei Ausweichmanöver

Die Polizei im Einsatz.

Quelle: dpa

Kirchsteigfeld. Einen verdächtigen Anruf erhielt am Freitagabend eine Seniorin aus der Ricarda-Huch-Straße im Kirchsteigfeld. Bei der 77-Jährigen meldete sich eine ihr unbekannte weibliche Person. Diese gab an, die Tochter der Nichte der Geschädigten zu sein und verwickelte die Potsdamerin in ein Gespräch. Dabei gab die Dame an, Probleme zu haben und die Hilfe der Seniorin zu benötigen – sie brauche Geld. Die 77-Jährige merkte jedoch, dass hier etwas nicht in Ordnung ist und ließ sich nicht weiter auf die Anruferin ein. Sie beendete das Gespräch und informierte die Polizei.

Die Beamten bitten um erhöhte Aufmerksamkeit – zumal die Masche am Freitag auch in Kleinmachnow versucht worden ist. Dort rief am Nachmittag ein Unbekannter einen 87-Jährigen an und gab sich als sein Enkel aus. Der Anrufer sagte, dass er Probleme habe und 13.000 Euro bräuchte, um die Probleme lösen zu können. Der 87-Jährige ging darauf jedoch nicht ein und legte auf. Bei einem erneuten Versuch gab der Anrufer an, dass man Reparaturarbeiten am Haus durchführen könne –als Dienstleistung für das Geld. Der Senior informierte daraufhin die Polizei.

Fahrraddiebstähle in ganz Potsdam

Fahrraddiebe treiben derzeit im gesamten Stadtgebiet ihr Unwesen. So verschafften sich unbekannte Täter in der Zeit von Mittwoch zu Freitag Zugang zu einem Keller im Hans-Marchwitza-Ring in Zentrum Ost. Die Einbrecher rissen die Tür aus der Verankerung und nahmen ein Fahrrad mit.

Auch in der Straße Am Speicher waren Fahrraddiebe zu Gange – auch hier machten sie im Keller Beute. Das Rad war sogar angeschlossen. In der Saarmunder Straße in der Waldstadt stahlen Einbrecher in der Nacht zu Samstag gleich zwei Fahrräder und auch noch diverse Werkzeuge aus einem Keller. Zwei weitere Keller wurden im Hubertusdamm aufgebrochen und um einiges Werkzeug und um ein Fahrrad erleichtert.

Moped in Drewitz gestohlen

Am Freitagabend stellte ein 38-Jähriger sein Krad vor einem Mehrfamilienhaus in der Günther-Simon-Straße in Drewitz ab. Als er am Samstagmorgen gegen 9.20 Uhr aufs Moped steigen wollte, war es verschwunden. Bei dem Kleinkraftrad handelt es sich um eine Simson mit einem grünen Versicherungskennzeichen.

Einbrecher kommen über den Balkon

Über den Balkon gelangten am Samstagabend ungebetene Gäste in die Wohnung einer 74-Jährigen in der Bertolt-Brecht-Straße in der Waldstadt. Die Dame hatte gegen 18.30 Uhr das Haus verlassen. Als sie gegen 23.45 Uhr wieder heim kam, musste sie feststellen, dass in ihrer Abwesenheit Einbrecher in ihrer Wohnung waren und alles durchwühlt hatten. Die Unbekannten hatten die Balkontür aufgetreten und so in die Drei-Raum-Wohnung gelangt. Ob sie etwas gestohlen haben, ist noch nicht klar. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren.

Berauscht am Steuer

Die Polizei hat am Wochenende mehrere Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, weil sie Alkohol getrunken oder sich anders berauscht hatten. Bei einer Fahrzeugkontrolle in der Nedlitzer Straße rochen die Polizisten am Samstagmorgen, dass die 30-jährige Autofahrerin nicht ganz nüchtern war. Die Frau pustete sich auf 0,55 Promille. In der Wetzlarer Straße stoppten die Beamten einen Wagen aus Potsdam-Mittelmark. Wie sich herausstellte, hatte der 50-jährige Fahrer Drogen konsumiert – er wurde zur Blutprobe gebeten. Ein 21-jähriger Autofahrer wurde am Sonntagmorgen in der Heinrich-Mann-Allee ausgebremst. Auch er steht nun unter dem Verdacht des Fahrens unter Betäubungsmitteln und musste sich bereits einer Blutprobe unterziehen.

Die Polizisten untersagten all diesen Autofahrern die Weiterfahrt und machten sie mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren vertraut.

Von MAZonline

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