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Ertrunkene Flüchtlinge – Razzia gegen Schleuser

Berlin Ertrunkene Flüchtlinge – Razzia gegen Schleuser

In gleich sieben Bundesländern, unter anderem Berlin, hat die Polizei am Mittwoch mehrere Wohnungen durchsucht. Die Aktion richtete sich gegen einen Schleuserring, der mitverantwortlich für den Tod mehrerer Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertranken, sein sollen.

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Quelle: dpa

Berlin. Mit einer Großrazzia in sieben Bundesländern ist die Bundespolizei gegen einen internationalen Schleuserring vorgegangen. Die meist syrischen Schleuser sollen schuld an dem Tod von 26 Flüchtlingen sein, die im Mittelmeer ertranken. 300 Bundespolizisten durchsuchten am Mittwochmorgen insgesamt acht Wohnungen. Sechs Verdächtige wurden verhaftet, wie das Bundespolizeipräsidium in Potsdam mitteilte. Im Einsatz waren auch Spezialeinsatzkommandos der GSG 9 sowie Beweissicherungs- und Festnahmehundertschaften der Bundespolizei. Die durchsuchten Wohnungen liegen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin, Hessen und Bayern.

Gleichzeitig ging den Angaben zufolge das österreichische Bundeskriminalamt mit 100 Polizisten gegen eine dort agierende Schleuserorganisation vor. Sieben Verdächtige wurden verhaftet und sieben Wohnungen durchsucht.

Von MAZonline

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