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Explosionsgefahr in der Schule durch Säure

Birkenwerder Explosionsgefahr in der Schule durch Säure

Bei der Überprüfung des Chemikalienbestandes in der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder (Oberhavel) ist eine Säure entdeckt worden, bei der erhöhte Explosionsgefahr bestand. Das zog eine große Aktion nach sich, an der auch Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes beteiligt waren.

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Quelle: dpa (Genrefoto)

Birkenwerder. Nachdem das Schulamt angewiesen hatte, dass die Schulen den Chemikalienbestand auf Pikrinsäure überprüfen sollen, wurden in der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder (Oberhavel) etwa 50 Gramm Pikrinsäure gefunden. Die Säure war zum Teil schon eingetrocknet, dadurch bestand eine erhöhte Explosionsgefahr.

Um kein Risiko einzugehen, entschlossen sich die Experten des Landeskriminalamtes – sogenannte USBV-Entschärfer (unbekannte Spreng- und Brandvorrichtungen) -, die Säure in einem nahegelegenen Wald kontrolliert zu sprengen. Beamte der Polizeiinspektion Oberhavel sicherten am Donnerstag den Transport ab und sorgten für die erforderlichen Sperrungen.

Die Substanz konnte ohne Zwischenfälle gesprengt werden.

Pikrinsäure wurde unter anderem im 1. Weltkrieg als Füllmaterial für Granaten verwendet. Pikrinsäure gilt im Sinne des Sprengstoffgesetzes als explosionsgefährlicher Stoff.

Von MAZonline

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