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Reisende flüchten vor aggressivem Fahrgast

Stress zwischen Zossen und Rangsdorf Reisende flüchten vor aggressivem Fahrgast

Qual und Angst am frühen Donnerstagmorgen: Ein junger Mann verschreckt die Fahrgäste und Busfahrer zwischen Zossen und Rangsdorf. Beim dritten Mal war es dann genug. Die Polizei nahm in mit auf die Wache. Dabei stellte sich heraus, dass er hätte gar nicht unterwegs sein dürfen.

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Quelle: MAZArchiv

Zossen/ Rangsdorf. Am Donnerstagmorgen, kurz nach 7 Uhr, zog Qualm durch einem Linienbus bei Rangsdorf. Ein junger Mann raucht genüsslich eine Zigarette und lässt sich auch nicht vom Busfahrer davon abringen. Dieser sieht keine andere Möglichkeit und ruft die Polizei. Die Beamten machen anscheinend mehr Eindruck auf den jungen Mann – zumindest was das Rauchverbot in Bussen betrifft.

Nur kurze Zeit später steht der Raucher jedoch wieder im Mittelpunkt. Dieses Mal ist er ohne Fahrschein in Zossen unterwegs. Damit aber nicht genug.

Um kurz nach 10:30 Uhr erreicht die Polizei ein Notruf der Verkehrsgesellschaft in Teltow-Fläming.

Flucht der Fahrgäste

In einem Bus von Zossen nach Rangsdorf belästigt der nun bereits bekannte Mann verbal, aber in aggressiver Art und Weise, andere Fahrgäste.

Die Busfahrerin fordert ihn daraufhin auf, dies zu unterlassen. Ansonsten, so ihre Ansage, würde sie die Polizei rufen. Jetzt dreht er aber erst so richtig auf. Er stößt massive verbale Drohungen gegen die Busfahrerin aus.

Als der Bus kurz darauf den Bahnhof Rangsdorf erreicht, bekommen es die Fahrgäste und die Busfahrerin mit der Angst zu tun. Sie flüchten aus dem Bus. Der aggressive Fahrgast bleibt dagegen alleine in dem Bus zurück.

Wenig später trifft die Polizei ein. Der Mann lässt sich widerstandslos in Gewahrsam nehmen.

Zwangseinweisung angeordnet

Da er keinerlei Personaldokumente vorweisen kann, nehmen ihn die Beamten zur Klärung seiner Identität mit zur Polizeiinspektion Teltow-Fläming gebracht. Hier stellt sich heraus, dass es sich um einen 22-jährigen somalischen Asylbewerber handelt, der sich eigentlich in stationärer psychiatrischer Behandlung eines Krankenhauses in Eisenhüttenstadt befinden müsste.

Aufgrund seines stark verwirrten Eindrucks, verfügt der sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises Teltow-Fläming umgehend die Zwangseinweisung in eine Landesklinik.

Von MAZonline

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