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Fahrgast bricht DB-Mitarbeiter die Nase

Vorfall in S-Bahn Berlin Fahrgast bricht DB-Mitarbeiter die Nase

Erst pöbelt er Fahrgäste in der S-Bahn an, dann bricht er einem Bahn-Sicherheitsmitarbeiter die Nase: Ein 33 Jahre alter Mann ist am Dienstagnachmittag in Berlin ausgetickt. Er war nicht nüchtern – und ist der Polizei längst bekannt.

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Quelle: dpa /Genrefoto

Berlin. Am Dienstagnachmittag griff in Berlin ein 33-jähriger Mann einen Mitarbeiter der DB Sicherheit am Bahnhof Treptower Park an und verletzte ihn dabei schwer im Gesicht. Zuvor belästigte der Angreifer Reisende in der S-Bahn S41.

Die belästigten Reisenden hatten gegen 16:15 Uhr Mitarbeiter der DB Sicherheit beim Halt des Zuges am Bahnhof Berlin-Ostkreuz über den pöbelnden Mann informiert.

Unvermittelter Schlag ins Gesicht

Das Sicherheitspersonal stieg daraufhin ein und sprach den Mann auf sein Verhalten an. Am nächsten S-Bahnhof Treptower Park forderten sie ihn auf, die Bahn zu verlassen. Der 33-Jährige ignorierte dies, wurde aber von den DB-Mitarbeitern aus dem Zug hinausbegleitet. Dabei schlug der Mann unvermittelt mit dem Handrücken in das Gesicht eines 52-jährigen DB-Mitarbeiters und verletzte ihn schwer an der Nase.

Beamte außer Dienst kamen zu Hilfe

Daraufhin brachte die DB-Streife den Mann auf dem Bahnsteig zu Boden und fixierte ihn. Zwei außer Dienst befindliche Beamte des Bundeskriminalamtes und der Bundespolizei beobachteten das Geschehen, kamen den Sicherheitskräften zu Hilfe und fixierten den 33-Jährigen bis zum Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte.

Rettungskräfte brachten den verletzten DB-Mitarbeiter zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Der Mann hat einen Nasenbeinbruch erlitten.

Intensivtäter kommt in Gewahrsam

Der Angreifer kam in die Dienststelle der Bundespolizei. Es stellte sich heraus, dass der Mann ein Intensivtäter ist, der in der Vergangenheit schon mehrfach wegen diverser Gewalt- und Rohheitsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten ist, bereits in Haft saß und zum Tatzeitpunkt unter Alkoholeinfluss stand.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft verblieb der 33-Jährige nach Anschluss aller polizeilichen Maßnahmen im Zentralgewahrsam der Berliner Polizei. Zum Zwecke der Anordnung einer Untersuchungshaft sollte der Mann am Mittwoch einem Richter vorgeführt werden. Die Entscheidung stand am Nachmittag noch aus.

Von MAZonline

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