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Falsche Polizisten zeigen Echten die Kelle

Dreiste Verkehrsraudis Falsche Polizisten zeigen Echten die Kelle

Vier besonders dreiste Männer sind in Berlin von Zivilbeamten in Berlin gefasst worden. Sie hatten auf ihren Ford ein Blaulicht gesteckt und die Polizeikelle griffbereit. Blöd nur, dass sie ausgerechnet auf echte Beamten stießen. Da brachte auch eine abenteuerliche Flucht nichts mehr.

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Falsche Polizisten haben den Echten eine leuchtende Polizeikelle entgegen gestreckt – und wurden erwischt.

Quelle: dpa

Berlin. Im Berliner Stadtteil Friedrichshain haben Polizeibeamte in der vergangenen Nacht vier besonders dreist auftretende Männer gestoppt. Zivilfahnder fuhren gegen 3.15 Uhr in der Silvio-Meier-Straße, als sich ein Ford ihrem Einsatzfahrzeug von hinten mit Blaulicht näherte. Der Ford-Fahrer fuhr dabei sehr dich auf den Vorausfahrenden auf, gab unentwegt Lichthupe und setzte schließlich zum Überholen an.

Beim Vorbeifahren hielt sein Beifahrer den Beamten eine leuchtende Polizeikelle entgegen. Die vier Insassen gestikulierten wild in Richtung der verdutzen Beamten.

Beinahe hätten sie einen Fußgänger überfahren

Doch an die Echtheit ihrer vermeintlichen Kollegen wollten die Beamten der Zivilstreife nicht so recht glauben. Sie verfolgten den schwarzen Ford Focus, dessen Fahrer mit einem Tritt aufs Gas schnell flüchten wollte. Am Boxhagener Platz wurde es dann richtig gefährlich. Der Autofahrer erfasste in seiner Eile beinahe einen Fußgänger. Die Autoinsassen beschimpften ihn daraufhin noch und fuhren rücksichtslos weiter.

Schließlich fand die skrupellose Fahrt in der Modersohnstraße ihr Ende, als mit Hilfe weiterer Polizeistreifen der Fahrer gestoppt werden konnte. Möglicherweise hatten die vier ihre Fahrt mit einer sogenannten Dashcam aufgezeichnet, da die Beamten im Fahrzeug neben der Kelle und einem blauleuchtenden Frontblitzer, auch die Kamera sicherstellten.

Fahrer mit erheblichem Alkohol-Wert

Bei einer Atemalkoholmessung stellten die Beamten bei dem 33-jährigen Fahrer 1,8 Promille fest. Zwei seiner 28 bis 30 Jahre alten Begleiter konnten gehen, während sich sein 30-jähriger Beifahrer wegen Amtsanmaßung einer dienstlichen Prüfung unterziehen musste.

Weil das Auto nicht versichert war, muss sich der Fahrer nun unter anderem wegen Nötigung, Verkehrsgefährdung und auch wegen fehlender Pflichtversicherung verantworten.

Von MAZonline

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