Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 5 ° heiter

Navigation:
Kuriose Flucht vor der Polizei in Fehrbellin

Erst sind die Insassen weg - und dann das Auto Kuriose Flucht vor der Polizei in Fehrbellin

Polizei-Kontrolle in Fehrbellin läuft aus dem Ruder: der Fahrer eines verdächtigen Wagens ignoriert Haltesignale der Polizei und prescht los. Die Polizei findet kurze Zeit später nur noch das verlassene Fahrzeug vor. Die Insassen sind weg - fast zumindest. Einer ist ganz nahe und die anderen kommen auch wieder. Doch das bekommt die Polizei nicht mit.

Voriger Artikel
Frau bei Autobahn-Unfall schwer verletzt
Nächster Artikel
Abenteuerliche Unfallgeschichte
Quelle: dpa

Fehrbellin. Polizeibeamte wollten am Freitagmorgen gegen 2.30 Uhr einen entgegenkommenden Audi mit polnischen Kennzeichen auf der Landstraße zwischen Fehrbellin und Dammkrug kontrollieren. Mehrere Personen saßen im Fahrzeug. Doch nachdem die Polizei gewendet und das Auto kurze Zeit später auf einem Parkplatz rechts vor der Baustellenampel vor Fehrbellin fand, waren die Insassen längst verschwunden.

Das Fahrzeug war offen - der Schlüssel steckte noch. Darin fanden die Beamten diverses Kleinwerkzeug, hauptsächlich Schraubenzieher und zwei polnische Personalausweise. Die Inhaber dieser Ausweise waren wegen mehrfachen Bandendiebstahles bereits zur polizeilichen Beobachtung ausgeschrieben, konnten aber nicht mehr geschnappt werden. In der Fahrertür lag zudem Pfefferspray ohne entsprechende Prüfzeichen – ein Verstoß gegen das Waffengesetz.

Auf der Suche nach den Personen, stießen die Polizisten um 3.20 Uhr auf einen Mann im Gebüsch. Er konnte sich nicht ausweisen, ist aber vermutlich ein Osteuropäer. Seine angegebenen Personalien dachte er sich dann aus. Angegeben hatte er eine polnische Adresse. Doch seine Personalien konnten in sämtlichen zur Verfügung stehenden Informationssystemen nicht abgeglichen werden. Auch über das gemeinsame Zentrum in Swiecko konnte hier zunächst keine Identität festgestellt werden.Nach eigenen Angaben soll der Mann 33 Jahre alt sein. Er wurde verhaftet und gemeinsam mit einem Dolmetscher vernommen. Zwischenzeitlich vermutete die Polizei auch eine illegale Einreise. Letztlich konnte die Identität des Mannes Freitagnachmittag über Swiecko geklärt werden. Er hält sich seit Jahren in den Niederlanden auf, so dass auch in Polen nur ein älteres Passfoto beschafft werden konnte. Er wurde deshalb mit der Maßgabe, sich umgehend bei seiner Botschaft zu melden, aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Während die polnischen Personaldokumente und das Pfefferspray sichergestellt wurden, blieb der Wagen am frühen Morgen verschlossen zurück. Als die Beamten ihn aber kurze Zeit später erneut überprüfen wollten, waren die anderen Insassen offenbar zurück gekehrt und mit einem Ersatzschlüssel weiter gefahren.

MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizei
7d5bda00-b7a2-11e6-9964-b73bb7b57694
Die Meister des bösen Wortes

Die Satire erlebt aktuell einen Siegeszug. Intelligente Satire knöpft sich neben „denen da oben“ auch den kleinen Mann vor und die Ressentiments der Masse. Viele Menschen wenden sich in der „neuen Welt“ den Satirikern zu – und die haben mehr Einfluss denn je. Das sind die Meister des bösen Wortes.

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?