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Feuer bei Alt Daber: Brandursache Zigarette?

Waldbrand – Feuerwehr im Einsatz Feuer bei Alt Daber: Brandursache Zigarette?

Am Donnerstagnachmittag ist an der L 53 zwischen Alt Daber (Ostprignitz-Ruppin) und Wredenhagen (Mecklenburg-Vorpommern) ein Feuer ausgebrochen. Bei dem Brand wurden 100 mal 100 Meter Kiefernwald zerstört. Die Feuerwehr kam mit einem Großaufgebot zum Löschen der Flammen. Inzwischen ist auch klar, was den Brand ausgelöst haben könnte.

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Die Feuerwehr musste die Flammen im Wald löschen.

Quelle: Feuerwehr Wittstock

Wittstock. Den Herrentag konnten Wittstocks stellvertretender Stadtwehrführer Matthias Krüger und seine Mitstreiter nur bedingt feiern, denn am Nachmittag stand für sie der erste Waldbrandeinsatz in diesem Jahr an.

„Gegen 15.30 Uhr wurden wir wegen starker Rauchentwicklung im Wald zwischen Alt Daber und Wredenhagen alarmiert“, sagt Krüger im MAZ-Gespräch. Das Feuer hatte sich im Unterholz entzündet und wütete beim Eintreffen der Kameraden bereits heftig. Gemeinsam mit hinzugerufenen Feuerwehrleuten aus Babitz, Biesen, zwei Waldbrandzügen des Landkreises Ostprignitz-Ruppin sowie den Feuerwehren aus den mecklenburgischen Orten Wredenhagen und Zepkow gelang es, die Flammen bis zum frühen Abend zu löschen, wie Krüger berichtet. Krüger bedankt sich „für die Zusammenarbeit, auch mit den Mecklenburger Kameraden.“

Großaufgebot der Feuerwehr

Insgesamt seien an den Löscharbeiten 76 Einsatzkräfte beteiligt gewesen. Die Feuerwehr war Krüger zufolge mit 16 Fahrzeugen ins Waldstück entlang der Landesstraße 53 gekommen.

Wasser hätten die Löschfahrzeuge an den Entnahmestellen in Alt Daber und Wredenhagen aufgefüllt. „Gegen 19.30 Uhr waren alle Kameraden wieder zuhause“, so Krüger. Die Brandwache hätte der zuständige Revierförster übernommen.

Weggeworfene Zigarette ist wohl Brandursache

Der Brand hat beträchtliche Schäden hinterlassen: 1,7 Hektar Fichtenwald sind nach Feuerwehrinformationen den Flammen zum Opfer gefallen. „Das war schon ein Brand der oberen Liga“, vergleicht Krüger den Einsatz mit denen der vergangenen Jahre. Und auch am Freitag hatten er und seine Kameraden noch in dem Waldstück zu tun, da übrige Glutnester noch zu löschen waren.

Die Ermittlungen vor Ort durch Kriminaltechniker waren bereits am frühen Freitagnachmittag abgeschlossen, wie Polizeisprecher Toralf Reinhardt aus Neuruppin der MAZ mitteilt. „Wir konnten die Brandausbruchstelle auf einem Umkreis von 20 mal fünf Metern lokalisieren“, sagt er.

Da die Temperaturen am Donnerstag noch nicht allzu hoch lagen und es auch ein Blitzeinschlag aufgrund fehlenden Unwetters ausgeschlossen werden könne, ginge die Polizei weiterhin von einer fahrlässigen Brandstiftung aus. „Vermutlich durch eine weggeworfene Zigarette“, so Reinhardt.

Genaue Erkennnisse zur Brandursache könnten jedoch erst Hinweise von Zeugen aus der Bevölkerung bringen.

Von MAZonline

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