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Feuer im Asylheim: 800 Menschen betroffen

Brand in Berlin-Hakenfelde Feuer im Asylheim: 800 Menschen betroffen

In einer großen Berliner Flüchtlingsunterkunft geraten in der Nacht zu Donnerstag Sichtschutzwände in Brand. Betroffen ist ein Bereich, in dem Frauen und ihre Kinder leben. Vier Menschen mussten ins Krankenhaus. Menschenleben waren aber nicht in Gefahr, heißt es.

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Quelle: dpa

Berlin. Nach einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Hakenfelde hat die Feuerwehr die Halle wieder für die Bewohner freigegeben.

Die 950 Flüchtlinge hatten die ehemalige Zigarettenfabrik in der Nacht zu Donnerstag noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen können, wie die Sprecherin der Sozialverwaltung, Regina Kneiding, sagte. Menschenleben waren nicht in Gefahr.“ Die Brandursache werde noch ermittelt. Am Morgen war zunächst von 800 Bewohnern die Rede gewesen.

Drei Flüchtlinge und ein Security-Mitarbeiter wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, wie Kneiding sagte. Gebrannt hatten laut Feuerwehr Sichtschutzwände in der Halle in der Mertensstraße. Dabei entstand starker Rauch. Als die Feuerwehr eintraf, hatte die Sprinkleranlage die Flammen bereits gelöscht.

Der Brand war nach Angaben Kneidings in einem Bereich für 300 Frauen und Kinder ausgebrochen. Dieser bleibt nun gesperrt. Die bisher dort untergebrachten Menschen müssen aber nicht in andere Unterkünfte in der Stadt verlegt werden, weil für sie ohnehin ein Umzug in ein anderes Gebäude auf dem Gelände vorgesehen war.

Dort hatte der Betreiber, die Stadtmission, bereits Schlafkabinen vorbereitet, sagte Kneiding. In dem neuen Gebäude sollten die Frauen und Kinder mehr Privatsphäre haben als in ihrem bisherigen Bereich.

Die Halle dient seit Oktober 2015 als Unterkunft für bis zu 1000 Flüchtlinge.

Von dpa

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