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Feuer zerstört das Blub in Berlin

Feuerwehr im Großeinsatz Feuer zerstört das Blub in Berlin

Vermutlich war Brandstiftung im Spiel: Ein Großbrand hat das Dach des beliebten ehemaligen Freizeitbades Blub in Berlin-Neukölln zerstört. Die ganze Nacht hindurch war die Feuerwehr mit Löscharbeiten beschäftigt. Ein Kamerad wurde verletzt. Immer wieder gab es Brände in dem Gebäude, das abgerissen werden soll.

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Das Blub wurde zerstört.

Quelle: dpa

Berlin. Vermutlich war Brandstiftung im Spiel: Ein Großfeuer hat das Dach des ehemaligen Freizeitbades Blub in Berlin-Neukölln zerstört. In der Nacht zu Freitag brannten 4500 von 9000 Quadratmetern der Dachkonstruktion aus Holz ab, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Polizei geht von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung aus und ermittelt.

Bis Freitag hatte die Feuerwehr mit Löscharbeiten zu tun

Bis Freitag hatte die Feuerwehr mit Löscharbeiten zu tun.

Quelle: dpa

In dem leerstehenden Gebäude an der Buschkrugallee brachen seit Jahren immer wieder kleinere Brände aus. Eine Sprecherin der Feuerwehr sagte, auf dem Gelände des früheren Schwimm- und Spaßbades habe es fast wöchentlich kleinere Brände gegeben. Allein in den vergangenen 30 Tagen gab es acht Einsätze der Feuerwehr.

Die Feuerwehr war mit 140 Leuten und 30 Fahrzeugen im Einsatz. Die Besatzung eines Feuerwehrbootes unterstützte die Löscharbeiten vom Teltowkanal aus, indem sie zusätzliches Wasser zu den Löschfahrzeugen pumpte.

Der Alarm war am Donnerstagabend gegen 22.00 Uhr eingegangen. Die Löscharbeiten waren schwierig und zogen sich hin, weil das Gebäude schlecht zugänglich und die Wasserversorgung schwierig war. Beim Löschen verletzte sich ein Feuerwehrmann, der behandelt werden musste.

Das 1985 eröffnete und einst sehr beliebte Freizeitbad Blub ist seit 2005 geschlossen. Das Gebäude soll abgerissen werden. Auf dem 35 000 Quadratmeter großen Gelände sollen etwa 450 Wohnungen gebaut werden.

Das Gebäude und das wild bewachsene Gelände drumherum wurde in Reiseführern und auf Internetseiten als Motiv für Fotografen empfohlen. Nach Angaben der Polizei wurden dort immer wieder nachts Partys gefeiert. Auch Obdachlose wohnten in dem Gebäude. Am Mittwoch wurde ein Hobbyfotograf dort überfallen. Die Räuber brachen ihm die Nase und nahmen seine Kamera mit.

 

Von dpa

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