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Flammen bedrohen Wohngebiet in Großziethen

Flächenbrand in Großziethen Flammen bedrohen Wohngebiet in Großziethen

Es ging nochmal gut: Am Sonnabend drohte ein Flächenbrand auf einem abgeernteten Feld in Großziethen (Dahme-Spreewald) auf Wohnhäuser überzugreifen. In ihrer Verzweiflung versuchten Anwohner, die Arbeit der Feuerwehr mit Wasser aus ihren Gartenschläuchen zu unterstützen. Der gemeinsame Einsatz hatte Erfolg.

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Das angrenzende Wohngebiet war durch die Flammen bedroht.

Quelle: aireye

Großziethen. Auf einem abgeernteten Feld im Schönefelder Ortsteil Großziethen kam es am Sonnabend zu einem Flächenbrand, der einen Großeinsatz von Feuerwehrleuten aus der Region nach sich zog. Besonders heikel war die Situation, weil sich unmittelbar neben dem betroffenen Feld Häuser befinden, die durch die Flammen akut bedroht waren.

Bei Eintreffen der Ortsfeuerwehren der Gemeinde Schönefeld löste der Einsatzleiter aufgrund des Brandumfanges Großalarm aus. Insgesamt waren vier Hektar Fläche in Brand geraten, der durch den anhaltenden Wind weiter angefacht wurde.

Mehr als 60 Einsatzkräfte freiwilliger Feuerwehren aus dem Landkreis Dahme-Spreewald waren zur Einsatzstelle geeilt. Weitere Helfer aus Teltow-Fläming wurden wieder abbestellt, da es galt, angesichts der hohen Temperaturen auch örtliche Gefahrenquellen dieser einzelnen Feuerwehren nicht aus den Augen zu verlieren. So löschten die eingesetzten Kräfte den schwierigen Brand innerhalb einer Stunde.

Durch die enorme Hitzeentwicklung und den schweren Einsatz unter Brandschutz mussten vier Feuerwehrleute notärztlich versorgt werden. Zwei kamen zur Beobachtung ins Krankenhaus. Ein weiterer Kamerad wurde durch eine Wespenattacke außer Gefecht gesetzt. Auf Bitte der Feuerwehr mussten zudem einige Häuser von der Polizei geräumt werden, für die Bewohner bestand Gefahr der Rauchgasvergiftung.

Wenig hilfreich, aber angesichts der gefährlichen Lage verständlich, waren die Löschversuche von Anwohnern, die mit ihren Gartenschläuchen versuchten, die Arbeiten der Feuerwehr zu unterstützen. Ob in den Häusern Bausubstanz zu Schaden gekommen ist, müssen Sachverständige im Laufe der Woche klären. Hohe Temperaturen können Schäden am Hausputz verursachen, die möglicherweise nicht sofort sichtbar sind.

Anwohner kamen nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden. Trotzdem wies die Feuerwehr immer wieder darauf hin, dass das Einatmen der Rauchgase im Ex-tremfall tödlich sein kann.

Von MAZonline

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