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Frau verschenkt mit Rattengift versetzte Kekse

Fahndung der Polizei Berlin Frau verschenkt mit Rattengift versetzte Kekse

Man soll nichts von Fremden annehmen, bläuen Eltern ihren Kindern ein. Auch als Erwachsener muss man aufpassen. Diese schmerzliche Erfahrung hat jetzt ein Pärchen aus Berlin gemacht: Eine unbekannte Frau hatte ihnen Kekse geschenkt – die mit Rattengift präpariert waren, wie sich herausstellte.

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Diese Tüte mit Keksen ist mit Rattengift versetzt.

Quelle: Polizei Berlin

Berlin. Die Berliner Polizei fahndet nach einer unbekannten Frau, die am Mittwoch in Spandau einem Pärchen vergiftete Kekse geschenkt hat, woraufhin die Beiden im Krankenhaus aufgenommen werden mussten.

Die Frau (18) und der Mann (20) waren am Mittwochnachmittag im Wröhmännerpark in Berlin-Spandau mit der Fremden ins Gespräch gekommen. Bevor sich die Dame verabschiedete, hatte sie dem Paar eine Tüte mit Waffelkeksen geschenkt.

Nach dem Verzehr der Kekse wurde Beiden übel, und sie begaben sich in ein Krankenhaus, wo sie zur Beobachtung aufgenommen wurden.

Bei der Untersuchung der Kekse stellte sich heraus, dass sie vergiftet sind. Nach bisherigen Ergebnissen könnte es sich um Rattengift handeln.

Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die unbekannte Frau und hofft auf Hinweise zur Identität der Frau.

Die Frau wurde wie folgt beschrieben:

– etwa 40 bis 50 Jahre alt
– zirka 150 bis 155 cm groß
– schlank
– bräunliche Haare mit „etwas Silbernem drin“, eventuell eine Haarspange
– sprach fließend Deutsch mit leichtem Aussprachefehler
– Die Frau war mit einer schwarzen Hose bekleidet.

Die Kriminalpolizei fragt:

- Wer kennt diese Frau und kann Angaben zu ihrem Aufenthalt machen?
- Wer hat zur fraglichen Zeit zum Sachverhalt passende Beobachtungen im Wröhmännerpark oder der unmittelbaren Umgebung gemacht?
- Wem wurde noch eine Tüte mit Keksen angeboten?
- Wer kennt jemanden, dem eine Tüte mit Keksen angeboten wurde bzw. der oder die eine solche entgegengennahm?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei dunter der Telefonnummer (030) 4664 – 271 100 entgegen.

Von MAZonline

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