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Sturz hat ungeahnte Internet-Nachwirkungen

Polizei findet vermeintliches Überfall-Opfer Sturz hat ungeahnte Internet-Nachwirkungen

Seit einigen Tagen kursiert im Internet eine Falschmeldung, die sich über die so genannten sozialen Netzwerke wie ein Lauffeuer ausbreitete. Demnach wurde Mitte Februar ein 21-jähriger Radfahrer in Fürstenwalde von mehreren ausländischen Männern brutal überfallen. Wie sich jetzt herausstellte, war dies ganz und gar nicht so.

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Quelle: dpa

Fürstenwalde. Im Internet kursiert seit dem 13. Februar eine Falschmeldung. In den sozialen Netzwerken ist die Rede von einem brutalen Überfall auf einen 21-jährigen Radfahrer im Tränkeweg in Fürstenwalde. Der junge Mann, so heißt es, soll dort von mehreren, ausländischen Männern überfallen und beraubt worden sein soll.

Die Polizeiinspektion Oder-Spree/ Frankfurt (Oder) leitete daraufhin umfangreiche Ermittlungen ein, weil es bis dahin zu dem Sachverhalt keinerlei Meldungen oder Strafanzeigen gab. Diese Ermittlungen führten die Beamten zu einem 21- Jährigen Fürstenwalder, der nach eigenen Angaben, an dem angeblichen Tattag am vermeintlichen Tatort mit seinem Fahrrad gestürzt war und sich dabei mehrere Verletzungen zugezogen hatte.

Der Mann, der sich daraufhin in ärztliche Behandlung begeben hatte, erklärte den Beamten, dass dabei keinerlei andere Personen eine Rolle gespielt hätten und auch die Gegenstände, welche ihm angeblich geraubt worden sein sollten, noch in seinem Besitz wären.

Die Polizei vermutet, dass andere Personen, die den Sachverhalt nur dem Hörensagen nach kannten, sich dann im Internet darüber ausgelassen, wo sich die Geschichte wohl verselbständigte und daraus die obengenannte Falschmeldung wurde.

MAZonline

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