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Fußballfans und Afghanen prügeln sich

Schlägerei am Schlaatz Fußballfans und Afghanen prügeln sich

Am Schlaatz sind deutsche Fußballfans und eine Gruppe Afghanen aneinandergeraten. Die Fäuste flogen, einer der Männer zog ein Messer, am Ende gab es drei Verletzte. Die Geschichte aber bleibt verworren: Handelt es sich bei den Afghanen um Flüchtlinge? Waren die Männer fremdenfeindlich beleidigt worden? Die Polizei will dazu nichts sagen.

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Polizeieinsatz am Schlaatz.

Quelle: dpa

Schlaatz. In der Nacht zum Sonnabend sind in einer Potsdamer Straßenbahn deutsche Fußballfans und mehrere Afghanen aneinander geraten. Die Bahn fuhr in Richtung Stern. Als beide Gruppen zusammen an der Haltestelle Bisamkiez ausstiegen, eskalierte der Streit. Es kam zu einer Rangelei. Dabei soll ein 24-jähriger Afghane von einem der deutschen Männer einen Schlag mit einem Gegenstand gegen den Kopf bekommen haben. Wie die Polizei mitteilte, soll daraufhin ein 17-jähriger Landsmann des Afghanen ein Messer gezogen und zwei der Fußballfans damit am Rücken verletzt haben. Anschließend ließen alle voneinander ab und trennten sich.

Die alarmierte Polizei konnte alle Beteiligten ermitteln und zum Ereignis befragen. Der 17-jährige Afghane, der das Messer eingesetzt hatte, wurde vorläufig festgenommen und nach seiner Vernehmung wieder entlassen. Ein Messer wurde weder am Tatort noch in der Nähe gefunden. Die beiden verletzten Fußballfans sowie der geschlagene Afghane wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Die Polizei ermittelt nun in drei Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung. Ob es sich bei den Afghanen um Flüchtlinge handelt und ob die Auseinandersetzung einen fremdenfeindlichen Hintergrund hat, teilte die Polizei auch auf Nachfrage nicht mit.

Von MAZ-online

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