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Gehwegplatten und Böller gegen Polizisten

Angriff in Berlin Gehwegplatten und Böller gegen Polizisten

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) spricht sogar von "Terror": Offenbar linksautonome Randalierer haben in der Nacht zu Sonnabend massiv Polizisten angegriffen und verletzt. Die Beamten waren ausgerückt, um Brände zu löschen. Doch sie erwartete ein "Regen" aus Steinen, Böllern und sogar Gehwegplatten.

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Quelle: dpa

Berlin.  Randalierer haben in Berlin-Friedrichshain Polizisten angegriffen und vier von ihnen leicht verletzt. Die Beamten waren in der Nacht zum Samstag in die Rigaer Straße gerufen worden, weil dort ein mobiles Toilettenhäuschen, Baumaterial und zwei Papiercontainer brannten, wie die Polizei mitteilte. Als die Polizisten ankamen, wurden sie von Hausdächern aus mit Steinen und Böllern beworfen. Herabgeworfene Teile von Gehwegplatten trafen zudem einen Polizeiwagen und zwei geparkte Autos. Die Polizei sprach Platzverweise gegen 34 Personen aus. Als sich die Lage beruhigt hatte, löschte die Feuerwehr die brennenden Gegenstände.

Ein betrunkener 25-Jähriger wurde etwas später an gleicher Stelle dabei erwischt, wie er versuchte, eine Mülltone anzuzünden. Der Mann lief zunächst davon, wurde aber eingeholt und festgenommen. Die Gegend um die Rigaer Straße gilt als Schwerpunkt der linksautonomen Szene in Berlin.

Innensenator Frank Henkel (CDU) bezeichnete das Verhalten der Randalierer als "krank und menschenverachtend". "Dieser Terror ist eine Kampfansage an den Rechtsstaat, an unsere ganze Stadt", ließ er am Sonntag mitteilen. "Die hohe Polizeipräsenz wird daher in dieser Gegend auch weiterhin erforderlich bleiben." Um den Fahndungsdruck zu erhöhen, habe er den Polizeipräsidenten um "zusätzliche Maßnahmen" gebeten. Diese Maßnahmen seien zum Teil bereits in der vergangenen Woche umgesetzt worden, bestätigte ein Polizeisprecher. An anderen werde noch gearbeitet. Worum es sich genau handelt, sagte er nicht. dpa

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