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Große Suche nach fingiertem Facebook-Hilferuf

Berlin Große Suche nach fingiertem Facebook-Hilferuf

Ein Mann bekommt von einer Unbekannten via Facebook eine persönliche Nachricht mit einem Hilferuf. Sie sei in eine Grube gefallen und komme nicht mehr heraus, heißt es in der Nachricht. Der Mann reagiert richtig und informiert die Rettungskräfte, die eine groß angelegte Suche starten. Doch inzwischen vermutet die Polizei: Die Nachricht war ein schlechter „Scherz“.

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Quelle: dpa

Berlin. Nach einem vermutlich fingierten Hilferuf über Facebook haben Polizei, Feuerwehr und das Rote Kreuz ab Mittwochnachmittag in Berlin-Treptow mit einem Großaufgebot vergeblich nach einer angeblich verunglückten Frau gesucht.

Ein 53 Jahre alter Mann hatte die Polizei alarmiert, nachdem er via Facebook von der ihm persönlich nicht bekannten Frau einen Hilferuf erhalten hatte. Sie hatte nach Angaben der Polizei vom Donnerstag behauptet, auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei in der Schnellerstraße in eine Grube gefallen zu sein und nicht mehr herauszukommen. Bei der Suche kamen auch Hunde und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Nach mehreren Stunden wurde die Frau aber auf dem Gelände nicht entdeckt und die Suche am späten Abend beendet.

Parallel laufende Ermittlungen ergaben Hinweise darauf, dass es sich bei der Facebook-Nachricht um einen fingierten Hilferuf gehandelt haben könnte. „Dies war aus der Mitteilung jedoch nicht zu erkennen, so dass der 53-Jährige richtig gehandelt hatte, als er die Einsatzkräfte über die Notsituation informierte“, teilte die Polizei mit.

Es wurde ein Strafverfahren wegen Missbrauchs von Notrufen eingeleitet. Die Polizei sowie die Feuerwehr werden zudem prüfen, ob die entstandenen Kosten dem Nutzer des Facebook-Profils auferlegt werden.

Von MAZonline

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