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Großrazzia gegen Hells Angels

Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern Großrazzia gegen Hells Angels

Schlag gegen Rocker: Bei einer Großrazzia am Dienstag in Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hat die Polizei 14 Wohnungen bzw. Gebäude durchsucht. Im Visier stehen zehn Personen. Sie werden verdächtigt, den verbotenen „Hells Angels MC Oder City“ weiter betrieben zu haben. Die Polizei wurde fündig.

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Quelle: dpa

Berlin. Am Dienstag gab es in den Ländern Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern Razzien gegen Mitglieder der Rockerclub Hells Angels. Es wurden 14 Wohnungen bzw. Gebäude durchsucht, wie das Amtsgericht Frankfurt (Oder) und das Polizeipräsidium Potsdam gemeinsam mitteilten.

Durchsuchungen in neun Städten Brandenburgs

Die Durchsuchungen starteten um 6 Uhr in neun Städten in Brandenburg: Schönefeld, Fredersdorf, Storkow, Rüdersdorf, Beeskow, Hennigsdorf, Zehdenick, Eisenhüttenstadt, Fürstenwalde. Insgesamt waren 80 Polizisten im Einsatz.

Datenträger und Unterlagen beschlagnahmt

Bei den Durchsuchungen konnten zahlreiche Beweismittel – vor allem Datenträger und Unterlagen – sichergestellt werden. Außerdem wurden Gegenstände aufgefunden, die zwar in keiner Beziehung zu den laufenden Ermittlungen stehen, aber die auf andere Straftaten hindeuten. Festnahmen gab es keine, wie Polizeisprecher Mario Heinemann sagte.

Verdacht: Aufrechterhaltung eines verbotenen Vereins

Im Visier der Ermittler stehen zehn Personen, die verdächtigt werden, den verbotenen Verein „Hells Angels MC Oder City“ weiterhin aufrechtzuerhalten. Dazu laufen am Amtsgericht Frankfurt (Oder) Ermittlungen. Die Rockergruppe war am 30. Mai 2013 vom brandenburgischen Innenministerium verboten worden, „da Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwider liefen“, heißt es in der Mitteilung.

Harter Schlag gegen Rockerclubs

Tötungsdelikte im Dezember 2011 in Königs Wusterhausen

Dem Verbot der „Hells Angels MC Oder City“ gingen anhaltende Auseinandersetzungen und Revierkämpfe mit anderen Rockergruppierungen voraus. Negativer Höhepunkt dieses Konflikts waren zwei versuchte Tötungsdelikte im Dezember 2011 in Königs Wusterhausen. Für eines dieser schweren Verbrechen waren auch Angehörige des später verbotenen Hells Angels Clubs verantwortlich.

Hohe Haftstrafen im Potsdamer Rocker-Prozess

Von MAZonline

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