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Raubmörder-Spur bis nach Brandenburg

Polizei warnt vor dem unbekannten gefährlichen Mann Raubmörder-Spur bis nach Brandenburg

Im Dezember 2014 fallen in einem Supermarkt in Hannover Schüsse. Ein Mann erschießt einen 21-jährigen Kunden. Doch das ist nur der traurige Höhepunkt einer Überfallserie. Womöglich hat der Unbekannte schon in Brandenburg zugeschlagen. Ein Überfall im Dezember 2014 passt ins das bisherige Muster des Täters. Und die Gefahr ist noch nicht gebannt...

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Mutmaßlicher Raubmörder.

Quelle: Polizei

Potsdam. Die Staatsanwaltschaft Hannover und die Polizei fahnden mit Hochdruck nach einem Raubmörder. Der Mann hat am 4. Dezember 2014 in einem Supermarkt an der Weizenfeldstraße im hannoverschen Stadtteil Stöcken einen 21-jährigen Kunden erschossen.

Wer kennt diesen Mann?

Quelle: Polizei

Insgesamt soll der Unbekannte bisher 17 Supermärkte überfallen haben. Zumindest konnten Experten an den 17 auf das gesamte Bundesgebiert verteilten Tatorten DNA-Spuren des Mörders sicherstellen. 26 weitere Überfälle werden derzeit noch untersucht. Ein Überfall des unbekannten Raubmörders könnte sich demnach auch in Brandenburg an der Havel ereignet haben.

Ähnliche Vorgehensweise bei den Überfällen
Zu der Raubserie zählen die Ermittlungsbehörden mittlerweile insgesamt 43 Taten - 26 davon können ihm zugewiesen werden -, die sich im Zeitraum vom 27. September 2013 bis 11. Juni 2015 ereignet haben. "Alle Taten weisen einen ähnlichen Modus Operandi auf", heißt es seitens der Staatsanwaltschaft.

Der Unbekannte betrat in allen Fällen den Supermarkt als vermeintlicher Kunde kurz vor Ladenschluss. Beim anschließenden Bezahlen an der Kasse bedrohte er das jeweilige Opfer mit einer Schusswaffe und forderte Geld forderte - teilweise machte er von der Schusswaffe Gebrauch.

So auch bei dem Überfall bei dem Überfall Anfang Februar 2015 auf den Netto-Supermarkt in der Göttiner Straße in Brandenburg an der Havel. Ein bisher unbekannter Mann, auf den die Täterbeschreibung des Raubmörders auffällig gut passt, betrat kurz vor Ladenschluss den Laden, in dem sich noch drei Kunden befanden.

Anfang Februar 2015 wurde dieser Supermarkt in Brandenburg an der Havel überfaleln.

Quelle: C. Griebel

Kurz vor Betriebsschluss ging er schließlich an die Kasse und gab vor, Waren bezahlen zu wollen. Als die Mitarbeiterin ihre Kasse öffnete, bedrohte er sie plötzlich mit einem pistolenähnlichen Gegenstand und forderte Geld. Die Kassiererin übergab ihm das Bargeld.

Täterbeschreibung
Der Gesuchte ist nach aktuellen Erkenntnissen

  • zirka 45 bis 55 Jahre alt,
  • etwa 1,70 Meter bis 1,75 Meter
  • groß und kräftig.
  • Er hat kurze, blonde, leicht graumelierte Haare und
  • spricht deutsch mit osteuropäischem Akzent.

Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0511 109-5555.

Quelle: Polizei

Die Fluchtfahrzeuge
Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Täter auf unterschiedliche Weise von den jeweiligen Tatorten geflüchtet. So haben die Ermittler Hinweise darauf, dass er mit

  • verschiedenen Fahrrädern,
  • einem weißen Transporter,
  • einem BMW sowie
  • einem Ford Focus Kombi

von den Tatorten flüchtete. Möglicherweise hat er die Räder in einem Kraftfahrzeug transportiert.

Mit so einem Ford Focus Kombi flüchtete der Täter.

Quelle: Polizei

Warnung der Polizei
Die Polizei geht davon aus, dass der Unbekannte weitere Überfälle begehen wird: "Der Mann gilt als äußerst gefährlich und dürfte bewaffnet sein, sodass Zeugen keinesfalls an ihn herantreten, sondern unverzüglich die Polizei alarmieren sollten".

Bericht in "Aktenzeichen XY ungelöst"
Es ist geplant, dass die Raubserie am 15. Juli 2015, zwischen 20:15 Uhr und 21:45 Uhr, in der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ im ZDF ausgestrahlt wird.

Die Beamten der Ermittlungsgruppe „Discounter“ sowie Polizisten in den betroffenen Bundesländern arbeiten weiter mit Hochdruck an der Aufklärung des Mordes und der damit im Zusammenhang stehenden Raubserie. Die Fahnder überprüfen derzeit 618 Hinweise, diese führten bislang aber nicht zur Identifizierung des Täters.

Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hat 5 000 Euro für Hinweise zur Ergreifung und Überführung des Täters ausgelobt. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

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