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Feuerwehr rettet Bewohner aus Haus in Velten

Haus in Velten nach Brand nicht bewohnbar Feuerwehr rettet Bewohner aus Haus in Velten

Drei Verletzte, ein unbewohnbares Haus – das ist die erschreckende Bilanz eines Hausbrands in Velten. Dort ist am Dienestagabend in einem Hausflur ein Kinderwagen in Brand geraten. Die Flammen schlugen über, die Feuerwehr hat die Bewohner des Hauses mit Drehleitern aus ihren Wohnungen gerettet.

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Das Feuer brach im Hausflur aus.

Quelle: Braune

Velten. Der stechende Brandgeruch hat Alexandra Brüning in der Nacht zu Mittwoch aus dem Schlaf gerissen. „Ich habe sofort die Feuerwehr angerufen, da war es 23.12 Uhr“, berichtet die Veltenerin. Aus ihrer Wohnung im zweiten Stock des Mehrfamilienhauses im Wohngebiet Kuschelhain kam sie da schon nicht mehr heraus. Das Treppenhaus brannte lichterloh und war voll von schwarzem Qualm.

Dieses Bild bot sich auch den Veltener Feuerwehrleuten, die mit sechs Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften angerückt waren. Die vier Bewohner des Mietshauses, die vom Feuer überrascht worden waren, konnten durch das Treppenhaus nicht mehr ins Freie gelangen. „Wir mussten sie deshalb über unserer Drehleiter in Sicherheit bringen“, erklärte Enrico Neumann, Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Velten. Auch „Rocky“, der Kater von Alexandra Brüning, wurde von den Feuerwehrleuten aus dem brennenden Haus gerettet.

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Bei einem Hausbrand in Velten sind in der Nacht zu Mittwoch drei Menschen verletzt worden. Das Feuer ist durch einen brennenden Kinderwagen ausgelöst worden. Die Feuerwehr hat die Bewohner des Hauses über Drehleitern gerettet. Wann das Haus wieder bewohnbar ist, kann noch nicht gesagt werden

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Bewohner mussten ins Krankenhaus

Solvei und Daniel Bartel gehören zu den drei Mietern, die sofort mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus kamen. Nur mit den Sachen, die sie gerade anhatten. Sie konnten Mittwochmorgen schon aus der Klinik entlassen werden. „Aber wir mussten uns erst mal was zum Anziehen borgen“, sagt Solvei Bartel, die mit ihrer Familie zunächst bei Freunden untergekommen ist. „Zum Glück waren unsere Kinder in dieser Nacht nicht bei uns zu Hause“, ergänzt sie.

Alexandra Brüning fand Quartier bei ihrem Sohn, der noch in der Nacht von Montage aus Wolfsburg zurück nach Velten geeilt ist.

Brandursache unklar

Rätselraten herrscht derweil noch zur Brandursache. Zunächst war von Brandstiftung die Rede. Noch in der Nacht hatten die Kriminaltechniker ihre Arbeit aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen hat ein technischer Defekt an einer Unterputzsteckdose hinter der Eingangstür den Brand ausgelöst, der dann auf einen dort abgestellten Kinderwagen übergriff. Durch die Kunststoff-Fensterrahmen kam es dann zu der enormen Rauchentwicklung. Die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchung lagen gestern noch nicht vor.

Auch über die Höhe des Schadens konnte die Berliner Verwaltung des im Besitz einer Eigentümergemeinschaft befindlichen Hauses noch keine Angaben machen. Zumindest das italiensche Restaurant im vorderen Teil des Hauses an der Rosa-Luxemburg-Straße blieb von den Folgen der Brandnacht verschont.

Von MAZonline

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