Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
7 Verletzte nach Streitereien in Flüchtlingsheim

Hennigsdorf 7 Verletzte nach Streitereien in Flüchtlingsheim

Die Polizei ist am Wochenende zu gleich mehreren Einsätzen in einem Flüchtlingsheim in Hennigsdorf (Oberhavel) ausgerückt. 6 Bewohner und ein Polizist sind dabei leicht verletzt worden. Nicht immer ist klar, warum es zu den Streits gekommen ist. In einem Fall ist es eine Lappalie gewesen.

Voriger Artikel
Erneut ein Wolf auf der Autobahn überfahren
Nächster Artikel
Bus prallt gegen Leitplanke


Quelle: dpa-Zentralbild

Hennigsdorf. Zu insgesamt drei Einsätzen im Übergangsheim Hennigsdorf ist die Polizei am vergangenen Wochenende ausgerückt. Die Bilanz: 6 verletzte Bewohner, ein leicht verletzter Polizist.

20 bis 30 Bewohner waren in Streit geraten

Den folgenschwersten Einsatz in der Ruppiner Chaussee hatte die Polizei am Sonntagabend. Gegen 19.30 Uhr wurde sie alarmiert, da eine Gruppe von 20 bis 30 Bewohnern in Streit geraten war. Als die Polizei im Heim eintraf, waren drei Bewohner leicht verletzt. Der Polizei gelang es zunächst, den Streit zu schlichten und Befragungen durchzuführen. Während der Befragungen kam es aber zu einer weiteren Auseinandersetzung zwischen einem 21- und einem 27-jährigen Heimbewohner. Grund für den Streit waren verschiedene Auffassungen in Religionsfragen. Laut Polizei ist einer der Bewohner Christ, der andere Moslem. Die Männer wurden bei dem Streit leicht verletzt und mussten von einem Notarzt behandelt werden. Beide sind anschließend in Gewahrsam genommen worden.

Nach diesem Streit war der Einsatz der Polizei noch nicht beendet. 20 Bewohner waren erneut in Streit geraten und stritten lautstark. Dabei wurde ein 19-Jähriger leicht verletzt. Er musste behandelt werden, wollte sich gegenüber der Polizei aber nicht ausweisen und wurde deswegen zur Identitätsfeststellung auf eine Polizeiwache gebracht. Als er durchsucht wurde, leistete er Widerstand und verletzte einen Polizisten leicht an der linken Hand. Der Polizist blieb dienstfähig.

Streit hat in der Küche begonnen

Drei Stunden zuvor war die Polizei bereits zu einem weiteren Einsatz in das Übergangsheim gerufen worden. Zwei Männer (28 und 29 Jahre alt) waren aneinandergeraten. Der ältere bedrohte den jüngeren Mann mit einem Messer. Andere Bewohner konnten den Streit schlichten und den 29-Jährigen festhalten und so Schlimmeres verhindern. Die beiden Männer waren zuvor in der Küche in Streit geraten. Warum, ist unklar. Später kam heraus, dass die Frau des 29-Jährigen den jüngeren Mann geohrfeigt und einen Schuh nach ihm geworfen hatte. Außerdem soll sie einen Teller auf das Wachpersonal geworfen haben. Der 29-Jährige wurde in Gewahrsam genommen.

Männer gehen mit Fleischspieß aufeinander los

Der erste Einsatz des Wochenende war bereits am Freitag. Am Abend waren zwei Zimmerbewohner in Streit geraten, einer der Männer bedrohte den anderen mit einem Fleischspieß. Ein Mann wurde dadurch leicht verletzt. Außerdem prügelten die Männer aufeinander ein. Ein Zeuge rief das Wachpersonal. Der Fleischspieß konnte von einem anderen Heimbewohner gesichert werden. Beide Männer klagten nach dem Streit über Schmerzen. Als sie von einem Notarzt versorgt werden sollten, eskalierte die Lage erneut. Die Männer gingen wieder aufeinander los. Einer hatte sich inzwischen ein Messer besorgt. Die Polizei konnte rechtzeitig eingreifen und das Messer sicherstellen. Beide Männer sind vorläufig festgenommen worden. Auch hier ist die Ursache für den Streit unklar.

Von MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizei
4907a2aa-ba0b-11e6-9964-b73bb7b57694
Manfred Mann’s Earth band in Neuruppin

Manfred Mann ist einer der ganz Großen, der mit seiner Earth Band Rockgeschichte und eine ganze Latte Kulthits schrieb. Einige davon gab es am Sonnabend im Neuruppiner Kulturhaus Stadtgarten zu hören: mit dabei die beiden Gründer Manfred Mann und Gitarrist Mick Rogers.

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?