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Im brennenden Auto gefangen

Schwerer Unfall bei Sewekow Im brennenden Auto gefangen

Ein Ersthelfer und zwei Sanitäter haben einem Autofahrer durch ihr mutiges und schnelles Handeln das Leben gerettet. Der Mercedes-Fahrer war nach einem Unfall zwischen Sewekow und Berlinchen (Ostprignitz-Ruppin) in seinem brennenden Wagen eingeklemmt. Doch der Ersthelfer ließ sich nicht beirren.

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Jacht konnte endlich geborgen werden

Feuerwehren aus Wittstock, Sewekow und Berlinchen löschten den Mercedes.

Quelle: Feuerwehr

Sewekow. Freitagabend gegen 23 Uhr war der Mercedes-Fahrer auf der Kreisstraße 6823 von Sewekow in Richtung Berlinchen im Waldgebiet aus unbekannter Ursache nach links abgekommen und mit dem Auto gegen einen Baum geprallt. Der Wagen kippte um und ging sofort in Flammen auf. Der schwer verletzte Fahrer war gefangen.

Beherzter Ersthelfer und Sanitäter kamen zufällig vorbei

Zum Glück kam ein beherzter Ersthelfer mit seinem Auto an der Unglücksstelle vorbei, hielt sofort an und konnte gerade noch rechtzeitig den verunglückten Fahrer aus dem brennenden ziehen. Kurz danach trafen wieder zufällig zwei Rettungssanitäter ein, die privat unterwegs waren. Sie kümmerten sich sofort um die Versorgung des Schwerverletzten und stabilisierten ihn bis zum Eintreffen des alarmierten Notfall-Rettungsteams aus Wittstock. Es konnte den Verunglückten sofort mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus bringen. Die drei freiwilligen Helfer, die zuerst am Unfallort waren, stammen alle aus der Region Wittstock.

Die Feuerwehr musste schnell sein, um einen Großbrand im Kiefernbestand zu verhindern

Die Feuerwehr musste schnell sein, um einen Großbrand im Kiefernbestand zu verhindern.

Quelle: Feuerwehr

Feuerwehr konnte Waldbrand gerade noch verhindern

Wittstocks freiwillige Feuerwehr und ihre Einheiten in den Ortsteilen Berlinchen und Sewekow waren um 23.12 Uhr für technische Hilfeleistungen und dringende Brandbekämpfung alarmiert worden. 24 Feuerwehrleute löschten beim Eintreffen am Unglücksort den bereits rasend schnell abgebrannten Unfall-Pkw und den schon brennenden Waldrand an der Unfallstelle auf einer Fläche von zehn Mal 15 Meter Fläche. Bei großer Trockenheit im Kiefernbestand mussten die Brandbekämpfer schnell sein.

Mitglieder der Feuerwehr leuchteten außerdem für die Arbeit der Rettungssanitäter und der Polizei die Unfallstelle aus und sicherten die Einsatzstelle während der Brandbekämpfung. Erst Samstag um 1.45 Uhr war ihr Einsatz beendet.

Von Gerd-Peter Diederich

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