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Irre Flucht vor der Polizei auf der A2

Kontrolle der Autobahnpolizei Irre Flucht vor der Polizei auf der A2

Es sollte eine ganz harmlose Kontrolle auf der Autobahn zwischen Wollin und Brandenburg an der Havel werden, doch dann lief alles anders. Denn kaum auf dem Parkplatz angekommen, drückte der Fahrer eines Wagens wieder aufs Gas. Dann wurde die Situation noch deutlich abenteuerlicher.

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Quelle: dpa

Temnitz. Eine Kontrolle der Michendorfer Autobahnpolizei hat am frühen Freitagmorgen die Ausmaße einer abenteuerlichen Filmszene angenommen. Am Ende blieb nur ein Wagen und die Kripo, die etliche Spuren sicherte.

Polizisten der Michendorfer Autobahnpolizei wollten am Freitag gegen 4.45 Uhr auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Wollin und Brandenburg einen Toyota mit einem Kennzeichen aus dem Spree-Neiße-Kreis kontrollieren. Als die Beamten den Toyota mit dem „Bitte Folgen“ auf den Autobahnparkplatz Temnitz lotsten, folgte der Fahrer noch den Anweisungen. Doch kaum waren sie auf dem Parkplatz, stoppte der Fahrer nicht etwa, sondern drückte aufs Gas. Dabei rammte er einen abgestellten Lastwagen und sprang plötzlich aus dem Auto. Er flüchtete zu Fuß – und die Beamten konnten ihn nicht mehr schnappen.

Auto war kurz zuvor gestohlen worden

Im weiteren Verlauf wurde die Motivation der abenteuerlichen Flucht klar: Der Toyota war erst in der Nacht in Magdeburg gestohlen worden. Der Besitzer hatte zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts von dem Diebstahl mitbekommen.

Im Fahrzeug selbst fanden die Beamten mehrere Einbruchswerkzeuge und gefälschte Autokennzeichen. Auch das Spree-Neiße-Kennzeichen, das am Auto montiert war, war eine Fälschung. Kriminaltechniker sicherten die Spuren vor Ort und stellten den Wagen zunächst sicher.

Von MAZonline

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