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Karambolage auf A 10: Ein Toter und Verletzte

Sattelzug steht quer Karambolage auf A 10: Ein Toter und Verletzte

Den Fahrer (52) eines Sattelzugs aus Sachsen können die Ärzte kurz nach seinem Unfall nicht mehr retten. Er war am Dienstagmittag von der Fahrbahn abgekommen und blieb quer auf der A 10 Richtung Hamburg stehen. Im langen Rückstau klemmt sich ein Auto hinter einen Rettungswagen – und verursacht so eine Karambolage mit mehreren Verletzten.

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Im Bild zu sehen: Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Vermutlich aufgrund eines gesundheitlichen Problems kam der Fahrer (52) eines Mercedes-Benz-Sattelzuges aus Sachsen am Dienstag, kurz nach 13.00 Uhr auf dem westlichen Berliner Ring, zwischen den Anschlussstellen Leest und Potsdam-Nord, mit seinem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab. Dabei touchierte er leicht die Mittelleitplanke, bevor das Fahrzeug schließlich mittig auf den beiden Fahrspuren in Richtung Hamburg stehenblieb, wie die Polizei mitteilte.

Obwohl die Rettungskräfte schnell am Unfallort eintrafen, konnten sie den verletzten Lkw-Fahrer nicht mehr retten

Obwohl die Rettungskräfte schnell am Unfallort eintrafen, konnten sie den verletzten Lkw-Fahrer nicht mehr retten.

Quelle: Julian Stähle

Trotz sofortiger ärztlicher Versorgung, bei der auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz kam, verstarb der LKW-Fahrer an seinen offensichtlich bereits vor dem Unfall bestehenden gesundheitlichen Problemen.

Autofahrer folgt Rettungswagen durch Gasse und rammt fünf Autos

Da die Autobahn durch den mittig auf den beiden Fahrspuren stehenden LKW blockiert war, bildete sich sehr schnell ein langer Rückstau.

Langer Stau infolge eines Unfalls auf der A 10 Richtung Hamburg

Langer Stau infolge eines Unfalls auf der A 10 Richtung Hamburg.

Quelle: Julian Stähle

In diesem kam es gegen 13.28 Uhr, etwa einen Kilometer hinter dem LKW zu einem Zusammenstoß an dem sechs PKW beteiligt waren. Nach ersten Erkenntnissen war ein Autofahrer am Stauende und am Eingang zur Rettungsgasse hinter einem mit Sondersignal fahrenden Rettungswagen gefahren, der zu dem LKW-Fahrer unterwegs war.

Am Stauende ereigneten sich weitere Unfälle, nachdem ein Autofahrer dicht hinter einem Rettungswagen herfuhr

Am Stauende ereigneten sich weitere Unfälle, nachdem ein Autofahrer dicht hinter einem Rettungswagen herfuhr.

Quelle: Julian Stähle

Um nicht auf den Krankenwagen aufzufahren, habe der Autofahrer nach links rüber gezogen und sei dabei zunächst gegen die Mittelleitplanke geprallt. Von dort wurde der PKW zurückgeschleudert und rammte schließlich noch fünf weitere PKW, die bereits im Stau standen.

Unter den fünf Verletzten ist ein zweijähriges Kind

Dabei wurden fünf Personen, darunter ein zweijähriges Kind, leicht verletzt und mussten ärztlich behandelt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens bei dem ersten Unfall (LKW in die Mittelleitplanke) beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Der Sachschaden bei dem zweiten Unfall beläuft sich auf ca. 40.000 Euro.

Von MAZonline

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