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Kilometerlanger Stau nach Doppel-Unfall

Großbeeren Kilometerlanger Stau nach Doppel-Unfall

Zu zwei Unfällen mit mehreren Schwerverletzten kam es am Montagabend auf der L40 in Richtung Großbeeren. Erst krachte es wegen eines Falschfahrers auf dem Zubringern zur B101. Im kilometerlangen Stau, der sich dahinter bildete, fuhr ein Auto aufs Stauende auf. Insgesamt wurden fünf Menschen verletzt und die Straße war über Stunden gesperrt.

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Quelle: dpa

Großbeeren. Blaulicht-Flackern bestimmte die Szenerie am Montagabend auf der L40 kurz vor Großbeeren. Zweimal kurz hintereinander hatte es dort so schwer gekracht, dass die komplette Richtungsfahrbahn gesperrt werden musste. Es bildete sich ein Stau, der weit in Richtung Potsdam zurückreichte.

Geisterfahrer auf dem Zubringer zur B101

Der erste Unfall ereignete sich offenbar wegen eines Geisterfahrers gegen 17.30 Uhr auf dem Zubringer von der L40 zur B101. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein Opel-Fahrer aus Polen mit seinem Auto entgegengesetzt der Fahrtrichtung dort unterwegs – so kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem Skoda. Der 24-jährige Skoda-Fahrer erlitt Schulterverletzungen. Beide Autofahrer kamen schwer verletzt zur Behandlung ins Krankenhaus. Der Opel-Fahrer hatte keine Ausweispapiere bei sich. Die Fahrzeuge mussten von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Schaden beläuft sich auf 21 000 Euro.

Vollsperrung während der Rettungsarbeiten

Für die Rettung wurde die L40 in Richtung Großbeeren gesperrt. Es kam zum Stau bis zur Anschlussstelle Ludwigsfelde. In diesem Zuge ereignete sich der zweite schwere Unfall.

Citroën rast ins Stauende

Gegen 18.30 Uhr bremste ein 38-Jähriger seinen Skoda ab, als er sich dem Stauende kurz vor der Ausfahrt Ruhlsdorf näherte. Er schaltete die Warnblinkanlage ein. Ein nachfolgender 30-jähriger Fahrer wollte mit seinem Citroën noch von der rechten auf die linke Fahrspur wechseln und kollidierte mit dem Skoda. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Skoda in die Leitplanke geschoben. Der Citroën drehte sich und kam entgegengesetzt der Fahrtrichtung zum Stehen. Der Citroën-Fahrer wurde schwer verletzt in ein Berliner Krankenhaus gebracht. Der Skoda-Fahrer konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden, seine 33-jährige Beifahrerin blieb stationär in der Klinik. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt 33 000 Euro.

Der nachfolgende Verkehr staute sich noch weiter zurück. Erst gegen 21 Uhr konnte die L40 wieder frei gegeben werden.

Von MAZonline

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