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Krakelende Schläger in Wittenberge

Prignitz: Polizeibericht vom 14. März Krakelende Schläger in Wittenberge

Über zwei krakelende junge Männer aus Wittenberge sowie zwei Frauen regten sich am Sonntagmorgen kurz nach Mitternacht nicht nur Anlieger in der Rathausstraße auf. Vielmehr gerierten sich die beiden Männer auch noch als Schläger und griffen einen 28-jährigen Mann an, dem sie die Nase brachen.

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Quelle: dpa

Wittenberge: Nasenbein gebrochen.  

Zwei junge Männer im Alter vom 22 und 23 Jahren aus Wittenberge entpuppten sich am Sonntagmorgen nicht nur als Ruhestörer, sondern auch als Schläger. Zunächst hatten Anwohner sich gegen 0.20 Uhr über Lärm in der Rathausstraße beschwert. Als Polizisten dort eintrafen, stießen sie auf vier Junge Leute, eben jene zwei Männer, sowie eine 22-jährige und eine 27-jährige Frau, die dort völlig enthemmt vom vielen Alkohol, den sie getrunken hatten, auch rumbrüllten. Die Personalien der Vier wurden aufgenommen.

Kurze Zeit später kam es am Rathaus zu einem erneuten Polizeieinsatz. Eine Zeugin hatte eine hilflose Person gemeldet. Tatsächlich lag dort ein 28-Jähriger, der offenbar zuvor von den beiden anderen jungen Männern geschlagen und dann zurück gelassen worden war. Er wurde mit Verdacht auf Nasenbeinfraktur ins Krankenhaus Perleberg gebracht und dann nach ambulanter Behandlung wieder entlassen.

Entsprechend wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung und der unterlassenen Hilfeleistung eingeleitet.

Wittenberge: Verdacht des Betrugs

Ein 76-jähriger Mann aus einem kleinen Ort bei Wittenberge suchte per Annonce eine Frau. Hierzu schloss er im Dezember 2015 einen Vertrag bei einer Partnervermittlung ab und zahlte 3000 Euro. Er bekam dann einen Vorschlag zugesandt und rief diese Frau an, diese gab an, ebenfalls Mitglied der Partnervermittlung zu sein und dass sie 2000 Euro bezahlt habe. Daraufhin kündigte der 76-Jährige den Vertrag, erhielt jedoch bis heute keine Reaktion. Er fühlt sich betrogen, da er das Geld nicht zurück erhalten hat, und erstattete am 12. März Anzeige.

Perleberg: Unbekannte suchen Segelflugplatz heim

Unbekannte Täter verschafften sich in der Zeit vom 11. bis 12. März Zutritt zum Hangar des Segelflugplatzes in Perleberg und durchsuchten die Umkleide- und Aufenthaltsräume. Sie stahlen Funkgeräte, Ladestationen, ein Stromaggregat, einen Rasentraktor und Geld. Die Einbrecher verließen den Hangar durch die Hangartore, die von innen geöffnet wurden. Zudem wurden von vier Wohnwagen, die auf dem Gelände abgestellt waren, die Türen aufgehebelt und der Innenraum durchsucht. Ob etwas entwendet wurde, kann nicht gesagt werden; geschätzter Schaden zirka 6500 Euro.

Lindenberg: Geklauter BMW in Ungarn entdeckt

Eine Mitarbeiterin einer Autovermietung teilte am Sonnabendnachmittag mit, dass sie von der ungarischen Polizei darüber informiert wurde, dass ein Pkw ihrer Firma in Ungarn entdeckt wurde. Da der graue BMW X 5 (Baujahr 2012) nicht zur Fahndung ausgeschrieben war, wollte die ungarische Polizei abklären, ob sich das Auto berechtigt in Ungarn aufhält.

Da dies offenbar nicht der Fall war, verständigte die Frau die Prignitzer Polizei, die umgehend ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Unterschlagung und die Fahndung nach dem Fahrzeug im Wert von zirka 40 000 Euro einleitete und somit den ungarischen Kollegen entsprechende rechtliche Handlungsmöglichkeiten eröffnete.

Pritzwalk: Zwei Tresore gefunden

Im Giesendorfer Weg in Pritzwalk sind am Freitag gegen 17.15 Uhr zwei im Wasser liegende Tresore gefunden worden, darunter ein Möbeltresor. Unbekannte haben offenbar versucht, den Tresor aufzubrechen, scheiterten jedoch. Der Möbeltresor war offen. Auf Bitte der Polizei brachte die Anruferin die beiden Tresore selbst zur Polizei ins Revier Pritzwalk. Hinweise, die zu einer bereits angezeigten Straftat führen, wurden bislang nicht gefunden, so dass die Ermittlungen der Kripo andauern.

Pritzwalk: Verwarngeld nicht bezahlt

Revierpolizisten suchten am Sonnabendvormittag eine 31-jährige Frau am Ring in Pritzwalk auf, die offenbar 2015 vier Ordnungswidrigkeiten nicht bezahlt hatte. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hatte aus diesem Grund vier Haftbefehle erwirkt, die die Frau durch Zahlung der Gesamtsumme von 75 Euro abwenden konnte.

Perleberg: Mit alten Überführungskennzeichen unterwegs

Ein 26-Jähriger ist am Freitag gegen 22 Uhr nahe Perleberg ohne Fahrerlaubnis und mit längst ungültigen Überführungskennzeichen gestoppt worden. Polizisten waren einem Verdacht nachgegangen, der sich bestätigte. Sie hatten den Alfa Romeo in Groß Pankow auf der B 189 entdeckt und ihren Funkstreifenwagen gewendet. Höhe Perleberg (Eichhölzer Weg) verließ der Wagen die B 189 und wurde einer Verkehrskontrolle unterzogen. Das Kennzeichen war nur bis zum 25. August 2015 gültig. Die Mann musste seinen Wagen stehen lassen.

Wittenberge: Mann muss zwei Blutproben abgeben

Ein Anrufer verständigte am Sonnabend gegen 19 Uhr die Polizei, weil er vermutete, dass der offenbar stark alkoholisierte Besitzer eines Ford Kuga vom Wittenberger Schützenplatz losfahren will. Als der Funkwagen dort eintraf, war der Wagen nicht mehr da. Die Polizisten machten die Adresse des Besitzers aus und fuhren dorthin. Dort prüften sie zunächst den Pkw, die Motorhaube war noch handwarm. Der 50-jährige Halter war in seiner Wohnung und gab zu, mit dem Wagen unterwegs gewesen zu sein. Ein durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 2,24 Promille. Da der Beschuldigte jedoch äußerte, nach der Ankunft zu Hause weiter Alkohol getrunken zu haben (Nachtrunk), wurden ihm zwei Blutproben im Krankenhaus Perleberg entnommen.

Von MAZonline

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