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Ladendieb fuhr betrunken mit Rad zum Tatort

Polizeibericht vom 6. Juli für Potsdam-Mittelmark Ladendieb fuhr betrunken mit Rad zum Tatort

Mann muss auch die positiven Aspekte sehen: Ein Betrunkener plant einen Ladendiebstahl und fährt mit dem Rad zum Geschäft der Wahl. Dort wird er überwältigt. Er hätte nicht betrunken Rad fahren dürfen, aber immerhin nahm er kein Auto. Zudem erzählte er den Polizisten, er habe Cannabis-Pflanzen zu Hause – sie sollten ihn doch mal besuchen. Das taten die Beamten.

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Quelle: dpa

Bergholz-Rehbrücke. Mit einem Spezialfall hatten es Polizisten am Dienstagnachmittag in Bergholz-Rehbrücke zu tun. Zunächst wurden die Beamten zu einem Ladendiebstahl in die Arthur-Scheunert-Allee gerufen. Dort wurde ein 31-jähriger Potsdamer von Angestellten eines Verbrauchermarktes festgehalten, da er Lebensmittel im Wert von rund 20 Euro stehlen wollte. Die Polizisten durchsuchten den Mann und fanden ein Taschenmesser, wodurch aus dem einfachen Ladendiebstahl ein Diebstahl mit Waffe wurde. Bei der Identitätsüberprüfung bemerkten die Beamten erheblichen Alkoholgeruch, was zunächst keine weiteren Auswirkungen hatte. Draußen aber schwang sich der Ladendieb auf ein Fahrrad. Nun wurde auch ein Atemalkoholtest durchgeführt. Hier pustete sich der Betroffene auf einen Wert von 1,91 Promille, was die absolute Fahruntauglichkeit auch für Radfahrer bedeutet. Im weiteren Gespräch gab der Beschuldigte „ohne Not“ an, dass er mehrere Cannabispflanzen in seiner Wohnung habe. Einer Wohnungsdurchsuchung würde er auch zustimmen. Nachdem die Blutprobe entnommen war, wurde dem „Wunsch“ des Mannes entsprochen und die Wohnung durchsucht. Wie versprochen fanden die Polizisten zwei Cannabispflanzen. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei.

Dreister Trickbetrüger bestiehlt alte Dame

In Teltow ist am Mittwoch eine Rentnerin von einem Trickbetrüger bestohlen worden. Die Frau meldete sich am Nachmittag bei der Polizei. Nach ihren Angaben wurde sie gegen 12:45 Uhr nach einem Einkauf vor ihrem Wohnhaus in der Elbestraße von einem Mann angesprochen. Dieser sagte, dass er ihren Schlüssel aufgefunden habe und diesen jetzt abgeben möchte. Die verdutzte Rentnerin bedanke sich und begab sich dann in ihre Wohnung. Dort musste sie feststellen, dass sämtliche Schränke geöffnet waren und aus diesen Bargeld und Papiere fehlten. An der Wohnungseingangstür gab es keinerlei Einbruchsspuren, die auf ein gewaltsames Eindringen hindeuteten. Gegenüber der Polizei sagte die Frau, dass sie am Mittwochmittag kurz vor ihrer Wohnung bereits einmal von einem Mann angesprochen wurde. Dieser sagte, dass er sie kenne und er sie nachher auch besuchen werde. Der Geschädigten war der Mann aber völlig unbekannt. Vor dem Haus bemerkte die Seniorin, dass ihr Wohnungsschlüssel fehlte. Noch während der Suche in den mitgeführten Taschen wurde die Dame wiederum von einem unbekannten Mann angesprochen. Dieser teilte mit, dass der Schlüssel in einem nahen Ärztehaus gefunden wurde. Die Frau begab sich dorthin. Dort konnte ihr aber auch kein Schlüssel übergeben werden. Wieder an der Wohnung angekommen, wurde ihr der Schlüssel in der genannten Form übergeben. Im Nachhinein ist sich die Rentnerin sicher, dass sie in allen drei Situationen von dem gleichen Mann angesprochen wurde – nur dass dieser immer wieder andere Kleidung trug. Der Unbekannte soll 40 bis 50 Jahre alt und etwa 1,65 Meter groß sein. Er sprach Deutsch mit Akzent. Bei der ersten Begegnung soll er ein graues Sakko getragen haben, bei der zweiten ein schwarzes Kapuzenshirt und bei der dritten eine schwarz-gelbe Arbeitsbekleidung. Zeugen können Hinweise unter 0331/5508-1224 geben, im Internet unter www.internetwache.brandenburg.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Von MAZonline

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