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Lebensmüder Fußgänger auf A12 unterwegs

33-Jähriger von Polizei festgenommen Lebensmüder Fußgänger auf A12 unterwegs

Gefährliche Abkürzung? Lebensmüde? Nicht ganz bei Sinnen? Ein 33-jähriger Mann ist am Donnerstagmorgen auf der A12 spazieren gegangen. Die Autos rasten an ihm vorbei - bis die Bundespolizei auf den Letten aufmerksam wurde. Inzwischen sitzt er in der JVA in Cottbus ein, allerdings nicht wegen des gefährlichen Fußmarsches.

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Quelle: MAZ/Archiv

Frankfurt (Oder). Offenbar lebensmüde - das müssen sich die Beamten der Bundespolizei gedacht haben, als sie auf der A12 auf Höhe der Güldendorfer Brücke unweit der Abfahrt Frankfurt (Oder) Mitte einen Fußgänger entdecken. Er war am Donnerstagmorgen kurz nach halb 10 auf dem Seitenstreifen unterwegs. Die Autos rauschten an ihm vorbei. Sein Ziel muss wohl Berlin gewesen sein.

Als ihn die Polizei stoppte, wurde schnell klar: Der 33-jährige Lette, der da vor ihnen stand, wird per Haftbefehl gesucht. Das Amtsgericht München verurteilte ihne kürzlich wegen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von 19 Tagen. Mit 355 Euro wäre er dem Knast sogar entgangen, doch die Geldstrafe konnte er nicht leisten. Deshalb nahm ihn die Bundespolizei gleich mit. Er sitzt nun in der Cottbusser JVA die Strafe ab.

Von MAZonline

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