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Lkw-Fahrer nach Crash schwer verletzt

Unfall auf der A10 Lkw-Fahrer nach Crash schwer verletzt

Auf dem südlichen Berliner Ring hat es am Donnerstagvormittag gekracht. Ein polnischer Lkw kollidierte mit einem Pkw und geriet in der Folge ins Schleudern. Er kippte um. Der Fahrer wurde bei dem Crash schwer verletzt. Nach dem Unfall kam es zu einem Megastau, denn der Lastwagen blockierte gleich mehrere Spuren.

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Der Lkw blieb quer auf der Fahrbahn liegen.

Quelle: Aireye

Rangsdorf. Auf der A10 auf Höhe der Anschlussstelle Rangsdorf in Fahrtrichtung Schönefelder Kreuz kam es am Donnerstagvormittag gegen 10.25 Uhr zu einem Unfall, bei dem ein polnischer Lkw-Fahrer schwer verletzt wurde. Die Autobahn musste infolge des Unfalls teilweise voll gesperrt werden, wodurch es bis in die Nachmittagsstunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus kam. Die Passierdauer summierte sich teilweise auf bis zu einer Stunde.

Der Fahrer eines Oldsmobile fuhr an der Anschlussstelle Rangsdorf auf die Autobahn auf. Dabei geriet das Fahrzeug ins Schleudern. Ein Lkw-Fahrer, der mit seinem Sattelzug bereits auf der Autobahn unterwegs war, konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem 36 Jahre alten Auto. Dabei geriet wiederum der Sattelzug ins Schleudern. Der Fahrer schaffte es zwar noch, gegenzulenken, verlor dann aber doch die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Lkw prallte gegen die Mittelleitplanke, kippte auf die Beifahrerseite und schob sich dabei quer zur Autobahn. Die Standspur sowie die rechte und die mittlere Fahrbahn waren in der Folge blockiert. Die Polizei konnte nach dem Unfall lediglich die linke Spur für den nachfolgenden Verkehr freigeben.

Der Lastwagenfahrer erlitt erhebliche Kopfverletzungen, war aber ansprechbar. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung ins Krankenhaus. Der Pkw-Fahrer blieb indes unverletzt. An seinem Oldsmobile aus dem Jahr 1970 entstand jedoch ein Totalschaden.

Nach der Versorgung der am Unfall beteiligten Fahrer begannen die Bergungsarbeiten. Diese gestalteten sich für die Einsatzkräfte besonders schwierig. Denn der verunglückte Lastwagen hatte 24 Tonnen Kunststoffgranulat in Säcken als Palettenware geladen. Daraus ergab sich für die Einsatzkräfte, dass ein Aufrichten des Fahrzeugs mit der Ladung vermutlich ausgeschlossen war. Sie veranlassten dementsprechend, dass zunächst die tonnenschwere Ladung von der Ladefläche des Lkw geborgen wurde, bevor überhaupt erst ein Aufrichten des Fahrzeugs in Erwägung gezogen werden konnte.

Zur Höhe des durch den Unfall entstandenen Schadens konnte die Polizei am Donnerstag zunächst noch keine Angaben machen.

Von MAZonline

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