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Lkw-Reifen fängt auf der Autobahn 13 Feuer

Ragow Lkw-Reifen fängt auf der Autobahn 13 Feuer

Ein Reifen eines Lkw-Aufliegers fing am Montagmorgen gegen 4.30 Uhr auf der A13 Feuer. Der Fahrer, der mit seinem Sattelzug zwischen der Anschlussstelle Ragow und dem Schönefelder Kreuz unterwegs war, entkoppelte sofort das Führerhaus vom brennenden Auflieger, auf den Aluminium geladen war. Feuerwehrleute hatten den Brand schnell unter Kontrolle.

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Feuerwehrleute hatten die Flammen schnell unter Kontrolle.

Quelle: Aireye

Ragow. Kurz vor halb fünf am frühen Montagmorgen wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Feuer auf die A 13 gerufen. Zwischen der Anschlussstelle Ragow und dem Schönefelder Kreuz in Fahrtrichtung Berlin waren Zwillingsreifen an einem tschechischen Lkw-Auflieger in Brand geraten. Die Feuerwehrleute begannen sofort mit dem Löschen des Feuers. Zeitgleich versuchten weitere Einsatzkräfte, Informationen über die transportierte Ladung zu erhalten. Bereits in Flammen stehende Teile des Aufliegers legten den Blick auf die Ladung frei. Der Laster hatte mehr als 24 Tonnen reines Aluminium geladen.

Aluminium entzündet sich in feiner Form als Span, Staub oder Folie sehr schnell. Alustäbe, wie sie der Sattelzug geladen hatte, müssten zuerst unter hoher Temperatur schmelzen, dann aber geraten auch sie in Flammen. Das Problem: Brennendes Aluminium kann nicht so einfach gelöscht werden. Durch Löschwasser würde es sofort zur Explosion kommen. Solche Brände müssten mit Metallbrand-Löschpulver bekämpft werden, welches die Feuerwehren generell nicht mitführen. Weiter könnte man solche Brände auch mit Löschsand ersticken. Doch ein brennender Lkw ist nur sehr schwer mit ausreichend Löschsand zu bedecken.

Die Feuerwehrleute schafften es, den Reifenbrand schnell unter Kontrolle zu bringen. Zwar wurden Ladungsteile durch Flammen angegriffen, doch man löschte rechtzeitig. Die Zugmaschine war vom Fahrer bereits bei Feststellung des Feuers vom Auflieger getrennt worden und stand in sicherer Entfernung zum Rest des Sattelzuges. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Die A 13 musste während des Einsatzes nur sehr kurz voll gesperrt werden.

Von MAZonline

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